"Ist was entstanden". Das Comeback-Jahr gleich mit dem Meistertitel gekrönt. Headcoach Wolfgang Styll blickt zurück.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 16. September 2014 (09:28)
Die jungen Wilden bei den Woodquarter Red Devils – Sebastian Gruber, Stefan Weinberger und Benjamin Pollak – schüren die Hoffnung.
NOEN, Köpf

Vor knapp einem Jahr beschlossen die Schremser Beers beim neu ins Leben gerufenen Braustädte-Cup nach einem Jahr Pause wieder in die Meisterschaft einzusteigen. Heuer starten die Beers als frischgebackener Meister der Landesliga in die zweite Auflage des Turniers zwischen den Braustädten Schrems, Weitra und Zwettl am 27. September. Beers-Head-Coach und Vorstandsmitglied Wolfgang Styll nach der Comeback-Season über ...

... den Meistertitel: „Das Ziel waren die Final-Four und irgendwo auch der Meistertitel. Dass es wirklich so kommt, dafür braucht es auch Glück. Aber es ist sehr erfreulich, dass alle Spieler wieder in den Rhythmus gefunden haben. Die meisten haben ja schon höher gespielt, haben viel Erfahrung. Da ist es in der Landesliga teils leicht von der Hand gegangen. In der Liga war nur das Team Japan war uns ebenbürtig. Das war ein Fight bis zum Schluss.“

... die sportliche Entwicklung: „Die Offensive war unsere Hauptstärke. Der Schnitt von etwa 45 Treffern pro 100 Würfen war der stärkste der Liga. Da ist uns das warme Frühjahr entgegen gekommen. Wir konnten sehr früh mit dem Training beginnen. Im Pitching sind wir viel breiter aufgestellt. Einige Jungs haben gute erste Erfahrungen gemacht. An der Kadertiefe müssen wir aber arbeiten, da war‘s teilweise sehr knapp.“

... das Jahr abseits des Sports: „Es ist wieder etwas entstanden. Wir haben viele Spieler zurückgeholt. Die haben auf Anhieb wieder reingefunden. Das Klima war sehr gut, wir hatten Spaß. Die Leute kommen gern zum Training oder zum Spiel. Wir haben gemeinsam am Beers Field gearbeitet (Zaun, Netze, Kantine, Scorerhütte, etc.). Wir haben einige Mitglieder dazugewonnen (Stand: 50) und auch der Zuschauerzuspruch war mit einem Schnitt von 50 pro Spiel sehr schön. Wichtig ist, dass die Leute zu den Spielen kommen, dann weiß man, dass es sie interessiert.“

... die Regionalliga: „Ob wir aufsteigen wollen, entscheidet sich bis zum Nennschluss am Jahresende. Da ist noch einiges zu klären. Ein großes Manko ist die Kadertiefe. Aufgrund des Spielmodus in Dreier-Turnieren brauchst du zu jedem Spieltermin zwei bis drei Pitcher. Das hatten wir bis jetzt kaum. Außerdem müssen wir dort mit Holzschlägern batten, die im Gegensatz zu Aluminium-Schlägern keinen Fehler verzeihen. Und die Derbys würden natürlich auch wegfallen.“
 

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