Basketball: Gmünder zähmten auch die Mustangs

Erstellt am 26. Januar 2022 | 02:53
Lesezeit: 2 Min
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Grund zum Jubeln haben derzeit die UBBC-Herren um Martin Röck, Coach Michael Traxler, Radek Vartecky, Juray Valentiny, Bernhard Staud, David Graf, Alexander Macho, Daniel Rohrmüller, Armin Graf, Florian Pöhn und Ulrich Fraberger (von links).
Foto: privat
UBBC Gmünd bleibt 2022 ungeschlagen, kletterte nach Sieg in Mistelbach in die obere Tabellenhälfte – und in die Pause.
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Der Gmünder Erfolgslauf hält an. Auch das Landesliga-Schlusslicht Mistelbach Mustangs musste sich dem UBBC geschlagen geben – wusste sich aber nach Leibeskräften zu wehren. Erst im Schlussviertel gelang es den Gästen, sich abzusetzen. Sie gewinnen letztlich 91:82.

Neuzugang Juray Valentiny wurde in dieser Phase zum Matchwinner, scorte zehn seiner 30 Punkte (Topscorer!) in den letzten drei Minuten und in Serie. Dass sich diese Möglichkeit noch ergeben hatte, dafür war im Schlussviertel die Eigenbau-Garde um Armin Graf verantwortlich, die die Partie nach schwierigen zwei Vierteln offen gestalten konnte.

Bei uns läuft es gut, aber das wird ein heißer Kampf um die Top 4.“ Franz Chwatal Manager UBBC Gmünd

Gut lief es am Beginn. Physisch stark und mit schnellem Umschaltspiel nahm die Starting Five die Kontrolle an sich. Besonders David Graf und Radek Vartecky waren kaum zu halten, sodass Gmünd mit 32:21 ins zweite Viertel ging.

Die nächsten 15 Minuten waren dann jedoch Kampf und Krampf. Gegen die mit zwei Spielern aus der hauseigenen Bundesliga-B-Truppe verstärkten Mistelbacher agierte der UBBC ohne Selbstvertrauen, verteidigte zu lasch. Gmünd verspielte den Vorsprung, bekam erst im Schlussviertel die Oberhand, wodurch der Sieg eingefahren wurde.

Der Erfolgslauf wird aber jetzt einmal gebremst. Das für Samstag geplante Spiel gegen Bruck muss verschoben werden (wahrscheinlich auf 26. Februar). Danach folgen zwei weitere spielfreie Wochenenden. Weiter geht‘s wieder am 19. Februar daheim gegen Herzogenburg.

Dann beginnt auch schon die heiße Phase der Meisterschaft. Bis 19. März sollte der Grunddurchgang abgeschlossen sein. Neben Herzogenburg und Bruck geht‘s also bis dahin für Gmünd noch gegen Mödling, BK6 und Wiener Neustadt. „Bei uns läuft‘s gut, aber wenn ich mir die Ergebnisse der aktuellen Runde so anschau, dann wird das noch ein heißer Kampf um die Top-4 werden“, meint Chwatal.