UBBC Gmünd setzte Play-offs in den Sand. UBBC Gmünd verlor auch in Wiener Neustadt. Statt Titelkampf heißt’s jetzt Platz drei retten.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 15. Mai 2019 (01:30)
Maximilian Köpf
Kein Vorbeikommen gab es für die Gmünder Basketballer im Semifinale an Wiener Neustadt. Nach der bitteren Heimniederlage mussten sich Christoph Staud & Co. auch in Wiener Neustadt geschlagen geben.Statt Titelkampf bleibt nun das Match um den Trotspreios dritter Platz.

In der Vorwoche war‘s noch mehr ein Schreckgespenst, das herumgeisterte, jetzt ist es tatsächlich Wirklichkeit geworden. Der UBBC Gmünd bestreitet in dieser Saison kein Heimspiel mehr. Nachdem sich die Grenzstädter ersatztzgeschwächt auch im zweiten Semifinalspiel gegen Wiener Neustadt geschlagen geben mussten, bleibt nur mehr das Spiel um Platz drei – und das steigt im Klosterneuburger Happyland, nachdem im Parallel-Halbfinale auch die Sixers die zweite Pleite gegen Twin City hinnehmen mussten.

„Die holen sich jetzt mit ihren Bundesliga-Spielern den Titel. So kann man‘s auch machen“, ärgert sich Franz Chwatal, Manager des UBBC Gmünd. Nicht nur über die Verstärkungen von Twin City, sondern mehr darüber, dass seine Gmünder eine tolle Saison gegen Ende hin derart weggeschmissen haben. „Ich verstehe nicht, wie so etwas gehen kann. Wir waren so lange so souverän und dann haben wir so nachgelassen…“

„Haben Heimvorteil nicht genutzt“

Ein Problem im Semifinale gegen die Blue Devils sei dabei vor allem die Heim-Niederlage in der Vorwoche gewesen, als man den möglichen Sieg aus der Hand gegeben hat. „Dass auswärts die Trauben hoch hängen werden, damit habe ich schon gerechnet“, so Chwatal. Mit zwei Spielen vor eigenem Publikum in der Semifinalserie wäre man diesbezüglich dennoch im Vorteil gewesen. „Wir haben unseren Heimvorteil aber nicht genutzt.“

Jetzt gibt es dafür im letzten verbliebenen Spiel gleich gar keinen mehr. Da die Sixers als Sieger des Grunddurchgangs vor dem Zweiten Gmünd platziert waren, hat BK6 im in einem Spiel ausgetragenen Match um Rang drei Heimrecht.

Das Ziel für den UBBC dort ist klar: Auch wenn der dritte Platz nur ein Trostpreis sein kann, wenn man bedenkt, dass sich die Orekhov-Mannen vor zwei Wochen noch ernsthafte Hoffnungen auf den Meistertitel machen konnten. Ein Sieg soll in Klosterneuburg trotzdem her.

Wann sich die Möglichkeit dafür bieten wird, ist noch nicht vollends entschieden. „Es gibt zwei Terminvorschläge“, so Chwatal. Einer davon wäre am 25. Mai, der andere eine Woche später. Eine Entscheidung wird in Bälde erwartet.