Waldviertler-Cup bringt Neues

Erstellt am 25. Jänner 2023 | 02:22
Lesezeit: 3 Min
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Auf die Plätze, fertig los. Der 32. Waldviertler Laufcup umfasst wie in der Vorsaison sieben Stationen. Der Auftakt erfolgt in Maissau.
Foto: Bernd Dangl
Litschau fehlt bei der 32. Auflage des Waldviertler Laufcups, dafür ist Horn wieder dabei. Neuer Finalort ist diesmal Langenlois.
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Die Termine für die 32. Auflage des Waldviertler Laufcups stehen fest. Insgesamt siebenmal macht der Cup Station, dabei sind einige Neuerungen. So gibt es einen neuen Finalort. Nach fünf Jahren in Litschau findet die Endveranstaltung diesmal in Langenlois statt.

Rund um den Herrensee wird heuer gar nicht gelaufen. Aufgrund einiger Änderungen im Organisationsteam: Chef Paul Wagesreither zieht sich aus vor allem zeitlichen Gründen zurück, die Stadtgemeinde als Hauptveranstalter neben dem LT Gmünd hat bis dato noch keinen Nachfolger gefunden. „Die Suche läuft nach wie vor. Für heuer wird es aber knapp, dann den Lauf noch auf die Beine zu stellen“, erklärt Wagesreither. „Ich würde sehr gerne sehen, dass der Herrensee-Lauf weitergeht. Wir haben ihn ja damals wiederbelebt, hatten viele tolle Läufe.“

Damals heißt 2015. Da kehrte der Klassiker rund um den Herrensee nach fünf Jahren Pause im Rahmen der damaligen „Gmünder Erlebnisläufe“-Serie zurück in den Laufkalender, war zwei Jahre später wieder Teil des Waldviertel-Cups und ab 2018 auch Finalort. Ebenfalls im Zuge der Erlebnisläufe wurde 2017 von Wagesreither und der Gemeinde der Reingerser Friedenslauf aus der Taufe gehoben. Ab diesem Jahr wird er von der Gemeinde Reingers selbstständig organisiert, Wagesreither legte auch hier seine Funktion zurück. Gelaufen wird am 27. Mai.

Der Startschuss zum Cup erfolgt am 30. April beim Maissauer Sporttag. Dort ist Markus Gschwentner der Organisator, der auch bei der Cup-Durchführung federführend mitwirkt. Mit dem Programm von sieben Läufen ist er zufrieden: „Sieben Standorte sind ideal – wir haben die zeitliche Spanne von Ende April bis September gut abgedeckt.“ Dass die Läufer-Szene nach der Corona-Pause mit Einbußen bei den Teilnehmern zu kämpfen hat, sei eine Herausforderung: „Wir müssen uns quasi wieder neu erfinden. Das kann durch kreative Ansätze wie in Gmünd erfolgen (heuer bereits der dritte Moonlight-Run; Anm.), oder aber auch, dass man als Veranstalter einfach einen Bewerb anbietet, damit man die Leute wieder zurückgewinnt.“

Während Litschau diesmal fehlt, gibt Horn heuer ein Comeback. Der 40. Stadtlauf zählt neben dem W4-Cup auch zum Schmidataler Laufcup und zum Ö-Volkslaufcup.