Zukunft gesichert. Kein Preisgeld mehr, weniger Altersklassen und eine Station weniger – der Waldviertler Laufcup wird schlanker.

Von Christopher Eckl. Erstellt am 30. September 2014 (11:19)
Herbert Stadlmann ist Chef-Organisator des Waldviertel-Cups
NOEN, privat

Dass der Waldviertel-Cup nicht seinem Ende, sondern nur einer Veränderung entgegen sieht, wissen NÖN-Leser schon seit einigen Wochen. Am Wochenende legte der LC Waldviertel nun in einer Sitzung die finalen Eckpunkte des „Cups Neu“ fest: Nur der Echsenbacher Lauf fällt weg, es gibt kein Preisgeld und weniger Altersklassen.

„Eines unserer wesentlichsten Ziele war die Reduzierung der Gesamtsiegerehrung“, erläuterte Chef-Organisator Herbert Stadlmann im NÖN-Gespräch. Anstatt von Geld- und Sachpreisen für die ersten Drei in jeder Altersgruppe soll es von nun an nur noch Pokale geben. Stadl-mann: „Das erspart uns viel Organisationsaufwand, außerdem brauchen wir weniger Budget.“ Nachdem in den Sommermonaten der Rückzug des Organisationsteams um Stadlmann, Rudi Cerny und Michael Schiffer im Raum stand, kann auch hier Entwarnung gegeben werden. „Wir werden nach wie vor die Organisation leiten, werden aber von anderen Mitgliedern des LC Waldviertel stärker unterstützt“, verriet Stadlmann.

Elf Austragungsorte im kommenden Jahr

Schlanker wird der Cup im Hinblick auf die Austragungsorte: Im vorläufigen Terminkalender (siehe Infobox) scheinen nun elf Stationen auf, der Echsenbacher Kirtagslauf wird nach derzeitigem Stand im kommenden Jahr nicht mehr stattfinden. Eine Übereinkunft wurde mit der von LT-Gmünd-Obmann Bernhard Bock lancierten neuen Laufserie „Gmünder Erlebnisläufe von Nord nach Süd“ erreicht. Stadlmann: „Anfangs gab es da Terminkollisionen, das hat sich geändert. Die Läufe in Weitra und in Gmünd zählen sowohl zum Waldviertel-Laufcup als auch zur neuen Serie.“

Offen bleibt nun die Zeitnehmungs-Frage. Während bei den Stadtläufen in Zwettl und Waidhofen sowie beim Ottensteiner Seelauf das Duo Stadlmann/Cerny in bewährter Weise über die Zeit wacht, könnten auch beim Schlossparklauf in Gmünd neue Wege beschritten werden. „Beim Silvesterlauf in Gmünd wird erstmals das Chipsystem ausprobiert. Da muss man schauen, ob es sich bewährt.“
 

Hintergrund

Herbert Stadlmann ist Chef-Organisator des Waldviertel-Cups

Der Waldviertel Laufcup 2015 wird voraussichtlich aus folgenden Stationen bestehen: Maissau, Gars, Ottenstein, Waidhofen, Horn, Zwettl, Gmünd, Weitra, Langenlois, Schönfeld/Wild, Groß-Siegharts.

Zeitnehmung: Obwohl der Bewerb nur noch aus elf Stationen bestehen wird, werden weiterhin sechs Ergebnisse nötig sein, um in die Gesamtwertung zu kommen. Das Wertungssystem wird dem der Crosslaufserie angepasst – anstatt von Prozentpunkten im Verhältnis der eigenen Zeit zur Siegerzeit werden nun Punkte für die jeweilige Platzierung vergeben.Christopher Eckl