ASV Schrems blüht auf. Die Teilnahme am U10-Landesfinale bildete den krönenden Abschluss einer tollen Saison für den ASV Schrems.

Von Fabian Thaler. Erstellt am 15. September 2021 (02:10)
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Die erfolgreiche Schremser U10: Moritz Rochla, Matheo Dressler, Emilia Rochla, Mannschaftsführer Tobias Spazierer (stehend), Julian Prinz, Jakob Spazierer und Ben Kaufmann (kniend, v.l.).
privat

Sieben Jugend-Mannschaften stellte der ASV Schrems in der Tennissaison 2021. Ein Kreismeistertitel in der U10 mit Teilnahme am Landesfinale war der krönende Abschluss.

Es geht bergauf in Schrems: Lange Jahre stand der Verein im Schatten anderer Großvereine wie Weitra, Waldenstein und dem direktem Nachbarn Gmünd, doch die letzten Jahre sind vom Aufwind geprägt. Das Schrems nun bereits neben den vier Herren und zwei Damenteams ganze sieben Jugend Teams stellt, ist ein positiver Indikator für diesen erfolgreichen Trend nach oben.

Unter den Teams sticht besonders die U10 hervor, die am Wochenende im Pielachtal am Landesfinale teilgenommen hat. Gegner waren Waidhofen/Ybbs und Hochwolkersdorf. In verkürzten Sätzen ging es ohne den gewöhnlichen Motorikbewerb in zwei Einzeln und einem Doppel um den Sieg. Ein ungewohnter Spielmodus Kids, da diese in der Kreismeisterschaft zwei Sätze auf je zehn gewonnen Punkte spielen. Trotz zweier 0:3-Niederlagen fällt jedoch das Resümee durchaus positiv aus. „Leider konnten wir keinen Sieg einfahren, doch wir sind sehr zufrieden mit unserer U10-Truppe“, zeigte sich Mannschaftsführer Tobias Spazierer optimistisch.

Auch in Zukunft planen die Schremser weiter stark mit ihrer Jugend, ein Wermutstropfen stellt allerdings der Trainermangel im Waldviertel dar, wie Spazierer erklärt: „Bis zur U13 haben wir keine Probleme, unserer Kids auszubilden, aber für die Altersstufen darüber hätten wir gerne einen ausgebildeten Trainer, besonders zwecks Techniktraining. Auch haben wir bald so viele Jugendspieler, dass wir keine Trainerstunden mehr anbieten können.“ Ob dieses Problem in Zukunft gelöst werden kann, ist durchaus fraglich, denn nicht nur der ASV sucht händeringend nach Trainern.

Eine andere Baustelle könnte sich auch demnächst auftun – allerdings positiver Natur. Im Zuge der Bauarbeiten der Hochwasserschutzmaßnahmen und der Attraktivierung des Stadtparks, stellte der Verein nämlich einen Antrag auf einen zusätzlichen Tennisplatz. „Das Projekt ist derzeit noch in der Anfangsphase, aber längerfristig wäre ein weiterer Tennisplatz eine große Bereicherung für den Verein“, erklärt Spazierer.