Gmünder Herren mussten Cup-Hoffnungen aufgeben

Erstellt am 25. Jänner 2023 | 02:22
Lesezeit: 2 Min
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„Wir haben alles versucht, aber es sollte an diesem Tag halt nicht sein“, resümierte Manager Franz Chwatal, nachdem die Gmünder (re.: Radek Vartecky) im Cup-Viertelfinale an Klosterneuburg scheiterten.
Foto: Maximilian Köpf
Einige Kleinigkeiten machten eine starke Vorstellung des UBBC Gmünd im Viertelfinale gegen Klosterneuburg zunichts.
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Die Hoffnung auf das erste Cup-Finale seit zehn Jahren währte beim UBBC Gmünd nicht lange. Dafür erwischte die Mannschaft gegen die Sixers auch Klosterneuburg einen zu schlechten Tag. Wobei der so schlecht nicht gewesen ist, wie UBBC-Manager Franz Chwatal in der Nachschau resümierte: „Das zweite und das dritte Viertel waren gut, im vierten Viertel ist es knapp geworden. Am Ende haben Kleinigkeiten den Unterschied ausgemacht.“

Eine dieser „Kleinigkeiten“ war Curtis Bobb, der nach sechswöchiger Pause wegen eines Bänderrisses im Knöchel wieder den BKVI-Dress überstreifte und gleich 24 Punkte machte. Chwatal: „Außerdem hat er gegen Ende des Spiels, als wir mit ‚Stop the clock‘-Fouls versucht haben, noch zum Erfolg zu kommen, jeden Freiwurf getroffen.“ Bei Gmünd hingegen grassierte einmal mehr eine Freiwurf-Schwäche (weniger als die Hälfte wurde verwertet).

Eine andere „Kleinigkeit“ war, dass die Gmünder gegen an sich schlagbare Sixers den Start komplett verschliefen, erst im zweiten Viertel ins Spiel fanden. Bis dahin vergaben die kämpferisch und defensiv starken Heimischen einige gute Chancen, agierten in der Offensive zu fehlerhaft. Allerdings setzte sich Klosterneuburg nicht ab, sodass sich ab der 14. Minute ein spannendes Spiel entwickelte.

Da machte der UBBC angeführt von Benjamin Mair und Juray Valentiny binnen zwei Minuten einen Neun-Punkte-Rückstand wett, ging sogar sechs Punkte in Führung. Bobb brachte die Sixers zur Pause aber wieder heran.

Nach Seitenwechsel agierte Gmünd sehr konzentriert, hielt den Vorsprung konstant – und wusste auch zu kontern, als die Gäste knapp vor Viertelende in Führung gingen. Vier Punkte lag der UBBC vor dem Schlussabschnitt vorne. Dort wechselte die Führung dann häufig – bis ein Schiedsrichter einen Dreier von Mair zurücknahm, stattdessen auf Foul entschied und die beiden Freiwürfe ihr Ziel verfehlten. Ab diesem Zeitpunkt bogen die Sixers auf die Siegerstraße.