Ohne Liebhart zum 1:1. 2. Landesliga West / Unter der Woche sagte Stefan Liebhart dem ASV „Adieu“, am Wochenende erarbeitete sich Schrems einen Punkt.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 29. April 2014 (10:55)
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Die Schremser (re. Sercan Nikbay) hatten mit den rollenden Angriffen der Eggenburger ihre Mühe. Durch enormen Kampfgeist erarbeiteten sich die Granitstädter ihren Punkt. Foto: Maximilian Köpf
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SCHREMS - EGGENBURG 1:1.

„Er hat keine Lust mehr auf Fußball, will uns nicht mehr auf der Tasche liegen und überhaupt seine Karriere beenden“, sagte ASV-Sportleiter Walter Ölzant. Gemeint ist damit Stefan Liebhart: Der Defensiv-Allrounder, der erst im Winter zu den Schremsern gestoßen war, verabschiedete sich im Abstiegskampf von seinem Verein.

„Die Entscheidung ist ihm sichtlich nicht leicht gefallen. Vor dem Training hat er es dann der versammelten Mannschaft verkündet“, so Ölzant weiter. Stefan Liebhart selbst war trotz mehrmaliger Versuche für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Ohne Liebhart, dafür mit dem neu gefundenen Kampfgeist erarbeiteten sich die Schremser Kicker am Samstagabend gegen Eggenburg einen weiteren wichtigen Punkt im Abstiegskampf.

Abwehr war standfest wie Schremser Granit 

Der Anfang war allerdings nicht ganz vielversprechend. „Die junge, schnelle Mannschaft hat uns ganz schön zugesetzt“, musste Ölzant einräumen. Der SKE hatte eindeutig mehr Zug zum Tor, war vor dem Gehäuse allerdings meist zu lasch. Ebenso wenig aufs Wesentliche bedacht waren die Attacken des ASV – torlos ging’s in die Kabinen.

Der Seitenwechsel war noch nicht lange vollzogen, da brachte Ales Chmelicek den SKE in Front. Das war der Weckruf für die Schremser, die nun beherzter zu Werke gingen und in der 65. Minute durch Bernhard Brantner zum Ausgleich kamen. Ab jetzt wurde das Spiel zerfahrener – Chancen kamen kaum zustande.

„Spielerisch haben wir noch unsere Defizite, kämpferisch passt’s aber wieder“, so Ölzant. Am Ende blieb es bei der Punkteteilung. „So destruktive Schremser habe ich noch nie gesehen“, meinte SKE-Trainer Manfred Mayer.