Der Vienna City Marathon aus Gmünder Sicht. Von Premieren, Comebacks und „Abschneidern“ – der Vienna City Marathon aus Gmünder Sicht.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 10. April 2019 (01:12)
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Der Albrechtser Robert Strondl (unten) finishte den Marathon, Armin Kollenz und Martina Diesner- Wais (rechts) waren auf der Halbdistanz schnell.

Sonnenschein, angenehme Temperaturen, kaum Wind und als Krönung ein neuer Österreich-Rekord von Lemawork Ketema (2:10.44) und starke Österreicher im Spitzenfeld (Valentin Pfeil, 2:12; Peter Herzog, 2:16) – der 36. Vienna City Marathon schrieb am Sonntag wieder viele Geschichten.

Auch für die Teilnehmer aus dem Bezirk Gmünd hatte der VCM 2019 seine Geschichten parat. Eine ganz besondere etwa für Gabriela Kösner. Die für die Schremser Laufgruppe Moorhühner laufende Steinbacherin absolvierte nach mehreren Halbmarathons am Sonntag zum ersten Mal die 42,195km – mit dem Pacemaker-erprobten Waidhofner Erich Scharf an ihrer Seite finishte sie in 4:26 Stunden.

Der LT-Gmünder Robert Strondl absolvierte die 42,2km in 4:07h, unter der 4-Stunden-Schallmauer blieb mit 3:58 der Gmünder Robert Preiml.

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Aus Waldviertler Sicht gab der Göpfritzer Jürgen Klein ein Comeback. Nachdem er in den vergangenen Jahren fast ausschließlich bei Berg- und Cupläufen in seiner neuen Heimat in Kärnten absolviert hat, meldete er sich gleich eindrucksvoll im LC-Waldviertel-Trikot zurück, verbesserte seine Personal Best auf 2:58.36 Stunden.

Ebenfalls die vollen 42,2km auf dem Programm hätte eigentlich der Gmünder Stefan Ruzicka gehabt, er nutzte aber dann die Möglichkeit, schon nach dem Halbmarathon durchs Ziel zu laufen. Mit 1:33 blieb er aber gute acht Minuten hinter seiner 2017 in Wien aufgestellten Bestzeit.

Dort war führte er gleichzeitig die LT-Gmünd-Riege an. Vereinspräsidentin und Nationalratsabgeordnete Martina Diesner-Wais lief mit ihren 1:43h auf den 21,1km auf W50-Rang zwölf. Armin Kollenz finishte in 1:47, Tobias Dumser in 1:54.

Grundsätzlich hielt der Trend der vergangenen Jahre an, dass Wien nicht mehr die Nummer-eins-Destination der Marathoni aus dem Bezirk Gmünd ist. Viele Läufer suchen Alternativen, wie etwa den Linz-Marathon, der bereits am kommenden Sonntag über die Bühne gehen wird – dort wird gleichzeitig auch die Staatsmeisterschaft ausgetragen.