Gmünd wieder Klein-Wimbledon

Erstellt am 03. August 2022 | 01:25
Lesezeit: 2 Min
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Bei der Siegerehrung der zehnten All Gmünd Lawn Classics: 1. SVg-Gmünd-Präsident Rainer Poppinger, Bürgermeisterin Helga Rosenmayer, 1. SVg-Gmünd-Präsident Gottfried Libowitzky, Johannes Fritz, Christoph Vogl, Bernhard Binder, Armin Graf, Daniel Rohrmüller, Erich Tretthahn, Lukas und Thomas Ledermüller, Christian Polt, Tomas Hrdlicka, 1. SVg-Gmünd-Obmann Franz Stidl (stehend), Clemens Köhler, Jasmin Garschall, Susi Ortner, Robert Royt, Julian Schmid, Elias Fritz und Jonas Lenz (kniend, von links).
Foto: privat/Petra Fritz
Nostalgie-Turnier lockte trotz Verschiebung Spieler aus dem ganzen Waldviertel an.
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Mit einer Mini-Verspätung, dafür dann bei fast idealen Bedingungen brachte das mittlerweile zehnte „All Gmünd Lawn Classics“ – die größte Rasentennis-Veranstaltung Österreichs – wieder Wimbledon-Flair nach Gmünd.

Aufgrund des verregneten Samstags musste diesmal kurzfristig auf den Sonntag ausgewichen werden. Dem Erfolg der Veranstaltung tat das aber keinen Abbruch, resümierte Christoph Vogl, Organisationschef der 1. SVg Gmünd: „Am Sonntag fielen ein paar auswärtige Gäste weg, waren ausschließlich Waldviertler dabei. Mit 47 Teilnehmern war der Turnierraster aber wieder voll.“

Auch die fünf Tennis-Courts, die auf dem Fußballfeld angelegt wurden, verkrafteten den Regen gut. „Das Gras war am Sonntag schon etwas zu lang, aber das war jetzt kein Problem. Der Spaß steht ja im Vordergrund“, betonte Vogl. „Es ist ja auch ein Fußballplatz, kein richtiger Rasentennis-Platz. Da musst du immer damit rechnen, dass sich der Ball verspringt.“ Daher ist seit dem ersten Turnier klar, dass am besten volley gespielt wird.

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Auf dem holprigen Rasen vom umfunktionierten Fußballfeld war volley-spielen wieder hoch im Kurs – am Bild David Graf.
Foto: privat/Petra Fritz

Unter dem Motto „100 Jahre Tennis in Gmünd“ galt auch diesmal wieder Dresscode weiß, gespielt wurde mit Holzrackets und weißen Bällen, kommentiert und geleitet von Georg Libowitzky.

Nach einem Grunddurchgang mit wechselndem Partner und Gegnern wurden zwei Turniere ab dem Viertelfinale mit fixem Partner durchgeführt. Den Bewerb „Evonne Goolagong“ gewannen Susi Ortner und Robert Royt im Finale gegen Christoph Vogl und Johannes Fritz. Den dritten Platz erreichten Jasmin Garschall/Clemens Köhler und Christian Polt/Lukas Ledermüller. Im Bewerb „Arthur Ashe“ schlugen Armin Graf und Bernhard Binder im Finale Elias Fritz und Erich Tretthahn. Dritte wurden Jonas Lenz/Thomas Ledermüller und Daniel Rohrmüller/Julian Schmid.

Die Siegerehrung übernahmen Bürgermeisterin Helga Rosenmayer und die Vereinspräsidenten Gottfried Libowitzky und Rainer Poppinger. Zusätzlich wurden Tomas Hrdlicka als größter Tennisästhet und Obmann Franz Stidl für die Erlangung des Bundesliga-Mannschafts-Meistertitels geehrt.