Litschau verzichtete auf Bundesliga-Chance. Weil Top-Zwei nicht aufsteigen wollten, hatte Litschau doch noch Chance auf Bundesliga, nahm Chance aber nicht wahr.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 10. April 2019 (00:45)
privat
Die Niederlage am letzten Spieltag schmälerte die Freude bei Litschau/ Eisgarn über die starke Saison nur wenig. Am Bild: Patrick Schuh, Präsident Franz Modliba, Landesspielleiter Peter Stadler, Kurt Goigitzer (hinten), Nikolaus Prinz, Jurij Khalakhan, Thomas Bauer und Gastgeber Günther Biedermann (vorne, von links).

Mit dem Landesliga-Meistertitel wurde es für Litschau/Eisgarn nichts, die historische Chance zum Aufstieg in die 2. Bundesliga Ost hätte sich am Saisonende trotzdem aufgetan. Meister Mistelbach/Altlichtenwarth wie auch Vizemeister Amstetten verzichteten auf das Aufstiegsrecht, das damit den drittplatzierten Schrammelstädtern zugefallen wäre. Doch auch die Spielgemeinschaft wollte sich den finanziellen und zeitlichen Mehraufwand nicht antun. Somit reichte Pöchlarn ein vierter Platz für die Bundesliga-Rückkehr.

Eine geschichtsträchtige Saison war es dennoch, die am Sonntag mit dem Abschlussturnier in Eisgarn zu Ende ging. Litschau belegte in der Endabrechnung den dritten Rang – die beste Platzierung der Vereinshistorie.

Auch das Turnier im Gasthaus Biedermann selbst wird in Erinnerung bleiben, war es doch das am stärksten besetzte, das je im Bezirk Gmünd gespielt wurde. Unter den 80 Teilnehmern waren ein Großmeister, sechs Internationale Meister, 12 Fidemeister und sechs Nationale Meister.

Die Gastgeber selbst waren jedoch stark ersatzgeschwächt. Die Spieler von Jindřichův Hradec standen wegen der zeitgleich ausgetragenen südböhmischen Meisterschaft nicht zu Verfügung und NM Stefan Wagner war beim Vienna City Marathon am Start.

Somit blieb das Brett von Wagner frei, Litschau startete mit 0:1, kam trotz guter Vorstellung über ein 3,5:4,5 gegen Stockerau nicht hinaus.