Sorgen in Gmünd. Gegen Rohrendorf droht lange Ausfallsliste, Sieg soll dennoch her. Auch Amaliendorf will erstmals gewinnen.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 01. September 2015 (09:24)
Gmünds Rechtsverteidiger Alexander Bauer (links) musste in Guntersdorf ordentlich einstecken und nach einer Stunde verletzt raus. Ob er gegen Rohrendorf dabei sein wird, ist noch offen.
NOEN, Schröder

GMÜND - ROHRENDORF, Freitag, 19.30 Uhr. Bisher zieht sich die Leichtfertigkeit vor dem Tor wie ein roter Faden durch die noch junge Gmünder Saison. Doch jetzt – gerade vor dem Match gegen die noch ungeschlagenen Rohrendorfer droht auch das Lazarett, sich zu einem echten Problem auszuwachsen. Die Verteidiger Philipp Haidl und Bernhard Bichler kämpfen mit Knochenbrüchen, Mathias Rezsonya, Alexander Bauer und Michal Kanak mit Knöchelblessuren, Peter Genowitz mit dem Knie und Markus Kramann hat ein Infekt im Griff. „Ich hoffe, dass da noch einige fit werden bis Freitag, sonst wird der Kader dünn“, sagt Andreas Hold, Sportlicher Leiter der SC Gmünd, der daheim „natürlich gewinnen“ will.

Zumindest bei Kramann und Haidl, der mit einer Spezialschiene diese Woche ins Training einsteigen will, stehen die Zeichen gut für einen Einsatz. Bichler hingegen fällt mit seiner gebrochenen Rippe sicher länger aus. „Bei den anderen Vier kann ich noch nichts Genaueres sagen“, will Hold die Trainings abwarten.

AMALIENDORF - SEITENSTETTEN, Samstag, 16.30 Uhr. Nach drei Unentschieden giert Sektionsleiter Christian Scherzer regelrecht nach dem ersten Sieg. Was bisher zum vollen Erfolg fehlte? „Dass alle elf Spieler ihre Leistung zu hundert Prozent abrufen können“, macht er deutlich.

Gegen Kilb brachte ein neuformiertes Mittelfeld einen Umschwung. Vor allem über die Flanken kam mehr Druck, als noch gegen Guntersdorf. Ob Krzysztof Siudek auch diesmal im Zentrum tricksen darf – flankiert von Georg Hofmann und Arthur Rosenauer? „Es hat gut funktioniert. Warum nicht auch ein zweites Mal?“, sagt Scherzer.

WILHELMSBURG - SCHREMS, Sonntag, 16.30 Uhr. „Die Art und Weise wie wir gespielt haben gefällt mir“, lobte Trainer Manfred Mayer nach dem ersten Saisonsieg gegen Wieselburg. Im gleichen Stil soll am Sonntag auch Wilhelmsburg, das nach zwei 0:0 am Wochenende Atzenbrugg unterlag, zu Fall gebracht werden. „Sie sind eine technisch versierte Mannschaft, bei Standards sehr stark“, analysierte Mayer den Gegner. „Wir dürfen jetzt nicht abheben, sondern genauso aggressiv da reingehen. Dann werden es wieder drei Punkte werden.“

Ob Robert Pacinda wieder in der Startelf stehen wird, ist fraglich. Berke Dede empfahl sich am linken Flügel. Mayer hält sich bedeckt. Bis auf Manuel Fröhlich, der noch in der Reserve Spielpraxis sammelt, ist der Kader vollzählig.