Manuel Steindl am Weg in die Spitze. Manuel Steindl (15) kam erst vor fünf Jahren zum Tennis, jetzt zählt er zu den größten Talenten des Waldviertels.

Von Fabian Thaler. Erstellt am 16. September 2020 (02:30)
Aufschlag zum Erfolg. Der Weitraer Manuel Steindl hat große Ziele.
Fabian Thaler

In den vergangenen Jahren wuchsen im Waldviertel viele junge, talentierte Nachwuchs-Tennisspieler heran. Aus dieser Summe sticht Manuel Steindl vom UTC Weitra besonders hervor.

Dabei hat der heute 15-Jährige eigentlich mit Fußball beim SV Weitra begonnen. Sein damaliger Trainer bemerkte aber sein Talent und brachte ihn zum Tennis, zum UTC Weitra. Dort entwickelte er sich vom durchschnittlichen Jugendspieler zum zweitbesten Spieler des Vereins hat.

Nicht nur Talent und tatkräftige Unterstützung von den Eltern halfen ihm dabei, sondern viel mehr der Spaß am Sport und harte Arbeit. Besonders der Trainingseifer und die Professionalität des Trainings unterscheiden sich von den meisten Mitstreitern in seiner Altersklasse und darüber hinaus.

Nur wenige Spieler im Waldviertel können ein derartiges Training auf einem ähnlichen Niveau vorweisen, wie der 15-Jährige. Dadurch gilt er auch bereits im Kreis Nordwest als einer der besten Tennisspieler und vielversprechendsten Nachwuchshoffnungen.

Entscheidung gegen Skisport-Karriere

Faszinierend ist, dass er bis vor einem Jahr nicht klar war, ob es überhaupt der Tennissport werden sollte, denn auch im Skisport zählte der junge Steindl zu den besten Alpinen in seiner Altersklasse in Niederösterreich. „Beim Tennis habe ich einfach mehr Möglichkeiten, bessere Aufstiegschancen“, begründet er seine Entscheidung. Zudem sei es im Skisport schwer, ohne Kontakte Chancen zu bekommen.

Für die Zukunft hat sich der junge Weitraer viel vorgenommen. „So weit wie möglich zu kommen, denn um etwas zu erreichen, braucht es große Ziele“, meinte Steindl.