Bei Stefan Fegerl stimmt die Form. Stefan Fegerl stürmte bei Ungarn Open durch Quali, blieb aber in der ersten Runde an einem Taiwanesen hängen.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 24. Januar 2018 (02:10)
Gespannter Blick in die Zukunft. Der Unterlembacher Stefan Fegerl muss für 2018 sein System umstellen.
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So gut die Woche in Budapest für Stefan Fegerl begonnen hatte, so jäh endete sie auch wieder für den Unterlembacher. Nach starker Qualifikation war bereits in der ersten Runde Endstation.

Der 36-jährige Taiwanese Chuang-Chih Yuan war dort zu routiniert, erspielte sich eine 3:0-Führung. Fegerl kam dann zwar noch auf, verkürzte auf 1:3. Den Sieg ließ sich der Weltranglisten-15. aber nicht mehr nehmen – auch ein Time-Out brachte die Wende für Fegerl nicht mehr.

Dabei hatte das erste Turnier des Jahres für den Waldviertler so vielversprechend begonnen… Die Qualifikation schaffte er im Eiltempo, ließ sich von Abdullah Yigenier (TUR), Marko Medjugorac (CAN) und Tomislav Pucar (CRO) keinen einzigen Satz abnehmen.

Auch in der Bundesliga war Fegerl stark. Im dritten Einzel gegen Fulda-Maberzell besiegte er den Weltranglisten-18. Ruwen Filus in vier Sätzen und hielt Borussia Düsseldorf, das die ersten beiden Partien verloren hatte, im Spiel. Timo Boll glich im nächsten Match aus. Am Ende gab‘s dennoch eine Niederlage, die zweite in der Saison – und die erste gegen Fulda seit vier Jahren.

Für Fegerl geht‘s gleich Schlag auf Schlag weiter. Bereits am Mittwoch startet in der Champions League das Viertelfinale. Düsseldorf ist bei Ekaterinburg zu Gast. „Wir wollen uns dort eine gute Ausgangsposition für das Heimspiel verschaffen“, sagt Fegerl, der in der Königsklasse wieder den Finaleinzug anpeilt. Am Sonntag kommt‘s dann in der Bundesliga zum Schlager aus österreichischer Sicht. Da gibt‘s bei Düsseldorf - Mühlhausen nämlich auch das Österreicher-Duell Fegerl - Daniel Habesohn.