Meister: Stefan Fegerl fixierte das Triple. Wieder Neo-Klub Ochsenhausen besiegt. Unterlembacher verabschiedet sich mit drei Titeln von Borussia Düsseldorf.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 30. Mai 2018 (02:48)
Stefan Fegerl holte jetzt auch noch den Meistertitel.
privat

Nach dem Champions-League-Triumph in der Vorwoche schrieb Stefan Fegerl jetzt erneut Sportgeschichte und holte mit Borussia Düsseldorf am Samstag auch noch den Meistertitel. Der Unterlembacher verabschiedet sich also mit dem Triple vom deutschen Rekordmeister.

Um 16.03 Uhr brachen alle Dämme, war das Bundesliga-Finale in Frankfurt gegen Ochsenhausen entschieden. Timo Boll verwertete gegen Hugo Calderano seinen neunten Matchball und fixierte so nach Pokal und Champions League das Triple für Düsseldorf.

"Meister, Meister, Stefan, Stefan"

„Ich kann es nicht fassen, so eine Saison zu absolvieren – einfach klasse. Es gab fast Tränen“, sagte der Waldviertler unmittelbar nach dem Triumph. „Heute machte Timo Boll den Unterschied. Aber auch das Comeback nach einem 0:2 von Kristian Karlsson war Klasse.“ Davor wurde getanzt und Fegerl mit Sprechchören gefeiert und verabschiedet. „Meister, Meister, Stefan, Stefan“, skandierten Timo Boll, Trainer Danny Heister und Co. Da war die 1:3-Auftakt-Niederlage von Fegerl gegen Calderano nur eine Randnotiz.

Gleich am Sonntag ging‘s für Fegerl weiter nach Shengzen, wo er seit Dienstag bei den China Open aufschlägt, dem mit 346.000 US-Dollar bestdotierten Turnier auf der World Tour. Das Preisgeld lockt die Weltelite an. „Von den besten 45 Spielern der Welt sind 44 mit dabei“, erzählt Fegerl, aktuell Nummer 48 der Weltrangliste. „Wenn ich es ins Hauptfeld schaffe, wäre das schon eine Überraschung.“