Stefan Fegerl: Jetzt geht es um Olympia. Stefan Fegerl rittert mit Österreich beim Qualiturnier ab Mittwoch um die letzten Plätze im olympischen Teambewerb.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 21. Januar 2020 (15:18)
Der Unterlembacher Stefan Fegerl schlägt in Portugal für die Olympia-Qualifikation auf.
Karl Stöger

Gerade einmal drei Wochen ist das neue Jahr als. Und eines der wichtigsten Turniere der heurigen Tischtennissaison läuft bereits seit Mittwoch. In Gondomar (Portugal) geht’s bei den World Team Qualification Tournaments um die letzten Plätze im olympischen Teambewerb in Tokio 2020.

Mittendrin im Kampf um die letzten neun Startplätze ist Stefan Fegerl mit dem österreichischen Nationalteam. Österreich geht als Nummer sechs der Setzliste ins Turnier, die absoluten Top-Nationen fallen daher als Gegner in der ersten Runde weg. Trotzdem warten mit den ab Nummer neun geführten Teams überaus spielstarke und gefährliche Gegner.

So bekommen‘s die ÖTTV-Mannen am Donnerstag (11 Uhr) mit Serbien zu tun. Übersteht man diese Runde geht‘s gegen den Sieger der Partie Hongkong gegen Singapur – keine leichten Aufgaben. „Wir sind gut in Form und werden das Olympiaticket holen“, gibt sich Fegerl aber zuversichtlich. Aufgrund einer Grippe wird Daniel Habesohn jedoch frühestens in der zweiten Runde zum Team stoßen.

Insgesamt werden in Tokio 2020 16 Nationen um Medaillen spielen. Neben Veranstalterland Japan haben die sechs Sieger der kontinentalen Vorausscheidung ihr Ticket bereits in der Tasche (in Europa: Deutschland). Um die verbliebenen neun Plätze geht‘s beim Qualiturnier in Portugal.

Wer von den 34 Herrenteams bis ins Viertelfinale kommt, ist ebenfalls fix für Olympia qualifiziert. Den letzten Slot spielen sich die Achtelfinal-Verlierer in einem weiteren K.O.-Raster aus.