Stefan Fegerl verpasst Play-off. Fegerl-Klub Bergneustadt verlor zweimal am Wochenende – die Saison für das Waldviertler Tischtennis-Ass ist damit vorbei.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 24. Februar 2021 (03:22)
Stefan Fegerls Saison ist heuer ungewöhnlich früh vorbei.
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Schon vor der Dienstagspartie, die gegen Schlusslicht Grenzau nach Redaktionsschluss ausgetragen wurde, sanken die Chancen für Stefan Fegerl und seinen Klub Bergneustadt, nach dem verkorksten Start ins neue Jahr doch noch ins Play-off der Deutschen Bundesliga einziehen zu können, auf Null.

In der Doppelrunde am Wochenende setzte es zwei Niederlagen. Nachdem es gleich gegen Mühlhausen nach 2:0-Führung eine knappe 2:3-Schlappe setzte, zerstreute die erwartete Niederlage gegen Saarbrücken die Play-off-Hoffnungen des Fegerl-Klubs endgültig.

Zwar fehlen Bergneustadt auf den Vierten Grünwettersbach vier Punkte, die mit zwei Siegen aufgeholt werden könnten. Das Problem ist aber das schlechtere Spielverhältnis: 37:41 zu 47:38. Das kann der Klub des Unterlembachers nicht mehr aufholen.

Damit ist die Saison für Stefan Fegerl, der übrigens weder beim 0:3 gegen Saarbrücken noch beim 2:3 gegen Mühlhausen zum Einsatz kam, erstmals seit seinem Wechsel nach Deutschland vor fünf Jahren nach dem Grunddurchgang vorbei. Zuvor wurde er mit Düsseldorf (2) und Ochsenhausen (1) dreimal Meister.

Jetzt geht es nur mehr darum, einen versöhnlichen Abschluss für die verkorkste Rückrunde zu finden. Nach Grenzau wartet in der letzten Runde noch Fegerls Ex-Verein, die TTF Ochsenhausen, die wie Düsseldorf und Saarbrücken bereits fix für das Play-off qualifiziert sind.