Top-Leistung von Kainz beim Ironman. Der gebürtige Heidenreichsteiner und nun in Zwettl lebende Triathlet wurde Zweiter seiner Altersklasse!

Von Bernd Dangl. Erstellt am 05. Juli 2017 (01:46)
NOEN
Vollgas am Rad. Für die 180 Kilometer auf der Radstrecke benötigte Andi Kainz 4:58 Stunden.

Das Sportliche rückte am Sonntag beim „Ironman“ in Klagenfurt (3,8km schwimmen, 180km radfahren, 42km laufen) weit in den Hintergrund: Ein 58-jähriger Teilnehmer aus Wiener Neustadt verstarb während des Radfahrens, weitere schwere Unfälle prägten das Geschehen. Bei einem erwischte es auch Alexander Frühwirth aus Kirchberg/Wild (siehe Interview, Seite 67).

Für den gebürtigen Heidenreichsteiner Andi Kainz, der nun in Zwettl lebt, war‘s aber ein toller Wettkampf. Mit einer Zeit von 8:58 Stunden schaffte er nicht nur sein persönliches Vorhaben, unter neun Stunden zu bleiben, sondern finishte auch als Gesamtzweiter (also Profis und Amateure) seiner Altersklasse M30-34! Zudem war Kainz bester Österreicher bei den Nicht-Profis!

„Ich bin bei allen Disziplinen unter der Zeit geblieben, die ich mir vorgenommen hatte. Vor allem das Schwimmen war brutal.“ Beim Start gab‘s nicht nur einen Ellenbogen ins Gesicht …

Von den tragischen Ereignissen auf der Strecke, bekam Kainz natürlich mit. „Ich hab‘ die Rettung stehen gesehen, dachte, dass da mehr passiert sein muss, als sie den Kollegen liegend abtransportiert haben.“

Das ergatterte Ticket für die WM in Hawaii wird er aber ablehnen müssen: „Das ist finanziell ein sehr heißes Pflaster“, schmunzelte Kainz.