Ausruhen gibt's nicht. Mehr als ein gewöhnlicher Triatlon: der Waldviertler Eisenmann ist am Samstag „nix für Lutscher“!

Von Petra Suchy. Erstellt am 06. August 2014 (10:01)
NOEN, Petra Suchy
Im härtesten Triathlon Österreichs messen sich am 9. August auch etliche Waldviertler - etwa Triathlon-Routinier Paul Wagesreither.

Wenn am kommenden Samstag das Tri Team Chaos zum „Waldviertler Eisenmann“ bittet, tummelt sich zum 9. Mal das Who-is-Who der heimischen Triathlonszene in Litschau – inklusive den beiden Titelverteidigern Daniel Niederreiter aus Salzburg und Renate Forstner (Rosenheim).

Ebenso nutzen zahlreiche Waldviertler den nun auch offiziell „härtesten Triathlon Österreichs“ vor der Haustür. Heißester Anwärter auf ein Waldviertler Topresultat über die Classic-Distanz (2,3km Schwimmen/84km Rad/21km Lauf) ist Marco Schindl. Der Heidenreichsteiner Triathlet, der heuer mit teils hartnäckiger Dauerverkühlung und anderen Wehwehchen in der Vorbereitungszeit zu kämpfen hatte, will sich beim Saisonhighlight stark zurückmelden. Schindl: „Derzeit schaut die Form gut aus. Ich tu mein Bestes, um die Saison zu retten.“

Die für die Ironman-70.3-WM in Québec qualifizierte Christina Lechner hat nicht nur ihren WEM-Start kurzfristig absagen müssen: Für die Weitraer Gemeinderätin ging das Sportjahr nach ihrer Bandscheiben-OP am 15. Juli jäh zu Ende. „Ich fliege zwar nach Kanada, bin auch am Überlegen, ob ich schwimme und Rad fahre, aber laufen geht definitiv nicht“, sagt Lechner. „Das schmerzt mich sehr, weil ich heuer wirklich super drauf war.“

Über die Classic-Distanz sind auch schon der Waidhofner Bernhard Höllrigl oder Lokalmatador Paul Wagesreither und Richard Lentner (LT Gmünd) angemeldet.

An die Kurzstrecke wagen sich noch mehr heimische Sportler – inklusive diverser Staffeln, etwa eine der Feuerwehr Waidhofen, des LTU Waidhofen, eine Großgerhartser Staffel um Erwin Handl oder eine Laufteam-Gmünd-Staffel um Bernhart Diesner. Mit Martin Leirer (Gastern) oder Anita Stocklasser (Windigsteig) sind starke Radler auf der Strecke, wenngleich Stocklassers Start nach ihrem Crash beim Radmarathon in Gmünd (siehe S. 66-68) noch in den Sternen steht.

Im härtesten Triathlon Österreichs messen sich am 9. August auch etliche Waldviertler – etwa Triathlon-Routinier Paul Wagesreither.ps