Die Gmünder in der Wachau. Wachau-Marathon Während Sieger im Halbmarathon die Ein-Stunden-Schallmauer knackte, holte Stefan Ruzicka unter 3.700 Finishern den 87. Platz. Viele Erfolge im Junior-Marathon.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 21. September 2016 (05:21)
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Gerald Skoll und Barbara Peter aus Ehrendorf finishten im ersten Antreten den Viertelmarathon in 1:16.55.

7.000 Menschen waren beim 19. Wachaumarathon am Sonntag auf den Beinen. Angenehme Temperaturen und Rückenwind sorgten für optimale Bedingungen. Während beim eher dünn besetzten Marathon dem Briten Ben Gamble 2:32.59 zum Sieg reichten, stellte der Kenianer Cheruiyot Kirui im Halbmarathon mit 59:53 einen neuen Streckenrekord auf. Bei den Damen verpasste Landsfrau Perendis Lekapana (1:09.49) den Rekord um vier Sekunden.

Unter den 531 Finishern über die 42km waren mit Rene Reiter (3:50.57) und Robert Strondl (3:57.16) auch zwei Läufer aus dem Bezirk Gmünd. Die meisten heimischen Läufer waren aber im Halbmarathon am Start.

Bester von ihnen war der Gmünder Unternehmer Stefan Ruzicka als 87. mit neuer persönlicher Bestzeit (1:26.57), gefolgt vom Gmünder NÖN-Redaktionsleiter Markus Lohninger (1:31.58), der im Anschluss noch Schwägerin und Moorheilbad-Harbach-Personalchefin Christina Lohninger als Pacemaker am Weg zur neuen persönlichen Bestmarke begleitete (2:07.02).

Schnellste Gmünderin war Maria Seliger in 1:40.27 (547.). Den Viertelmarathon gewann der Langenloiser Philipp Gintenstorfer in 36:34. Erik Schrenk blieb als einziger Gmünder unter einer Stunde.

Sehr gut war der Bezirk im Junior-Marathon am Samstagvertreten. Im U10-Bewerb der Mädels gewann die Amaliendorferin Cordula Dangl. Der LT-Gmünder Tobias Redl gewann den U14-Bewerb der Burschen und Mathias Redl belegte in der U18 den zweiten Platz. Mit einer riesigen Abordnung waren zudem die NMS Weitra und Bad Großpertholz in den Nachwuchsbewerben am Start.