Muhr-Gedenkturnier: Neuauflage mit gleichem Ausgang. Vierter Titel in Folge für Team der Austria Wien AKA U18 bei der 32. Auflage des Gedenkturniers.

Von Daniel Hartl. Erstellt am 31. Dezember 2019 (02:25)

„Es war sowohl sportlich als auch unterhaltungstechnisch ein voller Erfolg. So viel kann man sagen. Die Stimmung war sehr gut, die Halle sehr gut besucht und guter Hallenfußball wurde auch geboten“, zog Harald Leitner, Sektionsleiter des SC St. Valentin, nach der 32. Auflage des Michael-Muhr-Gedenkturniers zufrieden Bilanz.

Vor allem der spätere Turniersieger Austria Wien reiste in starker Besetzung an. „Die AKA-U18-Nachwuchskicker des Bundesligisten waren besonders stark aufgestellt. Mit dabei waren unter anderem fünf U18-Nationalspieler und drei Akteure, die im Frühjahr zu den Austria Amateuren aufrücken werden“, schwärmte Leitner von den Bundeshauptstädtern, die sich in der Gruppe A vor dem späteren Finalgegner HAKA Traun durchsetzen konnten und in den Kreuzspielen auf Lokalmatador SC St. Valentin trafen. „Im Kreuspiel haben wir gegen die Austria knapp verloren. Insgesamt können wir mit unserer Leistung beim Turnier aber hochzufrieden sein“, freute sich Harald Leitner über den dritten Platz. Der SC St. Valentin landete in der Gruppe B auf dem zweiten Rang, punktgleich mit dem ASK St. Valentin. Auf den Lokalrivalen traf man später auch im kleinen Finale, wo es um Platz drei ging. „Wir waren in diesem Spiel die bessere Mannschaft, haben verdient gewonnen, würde ich sagen“, kommentierte Harald Leitner den knappen 3:2-Sieg gegen den großen Bruder.

„Wir sind mit einer gemischten Truppe mit vielen jungen Spielern ans Werk gegangen, da wir jenen Akteuren, die älter als 30 sind, in der Halle eine Pause gönnen, um Verletzungen zu vermeiden. Es sollen jene Spieler dabei sein, die das von sich aus entscheiden. Das Ergebnis mit Platz vier passt für uns. Nun steht ja unser eigenes Turnier auf dem Programm“, erklärte Harald Guselbauer, Sportlicher Leiter des ASK St. Valentin. Das Finale wurde zur Neuauflage des Vorjahres-Endspiels, weil HAKA Traun die Gruppe A auf Platz zwei beendete und im Kreuzspiel gegen den ASK St. Valentin mit 4:3 knapp die Überhand behielt.

Das Endspiel war dann allerdings eine klare Angelegenheit für die Wiener. Letzten Endes setzte sich Austria Wien AKA U18 mit einem 9:3 durch und holte somit zum vierten Mal in Folge den Sieg beim Gedenkturnier.

Resümee fällt höchst positiv aus

„Sie hatten das Turnier bereits drei Mal gewonnen und somit den Wanderpokal ergattert. Nun startete also eine neue Serie. Für uns als Veranstalter war es schön zu sehen, dass der Sinn und Zweck des Turnieres, guten Fußball zu bieten, voll erfüllt wurde und niemand von den Beteiligten Verletzungen erlitten hat“, freute sich Harald Leitner, Sektionsleiter des SC St. Valentins, abschließend.