Sykora als WM-Held. Der Wahl-Waidhofner Thomas Sykora sicherte sich beim FIS Weltkriterium der Masters in Göstling in einem Hundertstel-Krimi vor Lokalmatador Rainer Herb Gold im Slalom.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 31. März 2014 (23:59)
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Ski Masters-WM Göstling
Applaus für die Lokalmatadoren. Rainer Herb (2.), Thomas Sykora (1.) und Guenther Plunger aus Italien bildeten das Siegertrio in der Slalom-Kategorie A4. Auch Landesrätin Elisabeth Kaufmann-Bruckberger (l.) und der Technische Delegierte Werner Burmann (r.) gratulierten. Foto: www.eisenstrasse.info
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Der dritte Wettkampftag der Masters-WM in Göstling stand ganz im Zeichen von Thomas Sykora. Schon auf der Piste baten die internationalen Masters-Athleten um gemeinsame Erinnerungsfotos mit dem zweifachen Slalom-Weltcup-Gesamtsieger.

Rainer Herb startete mit gebrochener Rippe

Um zu seinen neun Weltcupsiegen auch den Erfolg bei der Masters-WM hinzufügen zu können, musste der gebürtige Göstlinger in seiner Heimat all seine Klasse und Routine ausspielen. 19 Hundertstel Vorsprung auf Masters-Serienweltmeister und Lokalmatador Rainer Herb, der mit einer gebrochenen Rippe an den Start gegangen war, gaben den Ausschlag für Sykora.

„Hätte er sich nicht beim Training vor der WM verletzt, würde wohl Rainer ganz oben stehen“, zollte Sykora der Leistung seines Freundes und Skiclub-Kollegen Anerkennung.

Die Trauer über Silber war bei Herb nicht wirklich groß. „Ich war selten so gerne Zweiter. Ich danke dir, dass du dabei warst“, meinte er in Richtung Sykora. Die beiden Niederösterreicher profitierten auch vom Ausfall des Franzosen Frack Blanc, der nach dem ersten Durchgang noch geführt hatte.