Herzogenburg rang Kilb nieder. Unterschiedliche Gemütslagen bei den Bezirksklubs: Hofstetten nach 1:4 frustriert, Herzogenburg nach 3:1 glücklich. Wilhelmsburg ringt Leader ein Remis ab.

Von Manuel Burger. Erstellt am 27. Oktober 2014 (10:27)
NOEN, Wolfgang Wallner
Wilhelmsburg (Matthias Dengg, l.) und Spitzenreiter Haitzendorf lieferten sich einen heißen Kampf.

HERZOGENBURG - KILB 3:1. Kilb fand besser in die Partie und ging früh in Front. Dabei verschätzte sich Sivric bei einer Flanke, der ehemalige St. Pöltner Langstadlinger schloss mit einem Schuss ins Eck ab. Danach hatte Herzogenburg Glück, nicht höher in Rückstand zu geraten.

„Nach der Pause immer stärker geworden“

Ein Denk-Einwurf an die Torauslinie setzte Sopusek in Szene, der mit voller Wucht unter die Latte abschloss: 1:1. „Nach der Pause sind wir immer stärker geworden“, sah Sektionsleiter Blach noch zwei Highlights seiner Truppe.


Zaks abgefälschter Lochpass fand mit Glück Nagy, der sich alleine vor dem gegnerischen Kasten nicht zweimal bitten ließ. Für den Endstand sorgte Mühlbacher, der den Ball bei einem vom Kilber Schlussmann Neudhart parierten Priesching-Schuss per Abstauber versenkte.

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AMALIENDORF - HOFSTETTEN 4:1. Für die Pielachtaler war es das fünfte Spiel ohne Sieg, die letzten vier Partien gingen allesamt verloren.

„Statt 2:0 zu führen, liegen wir 1:2 hinten“

Hofstetten zeigte in Hälfte eins gute Ansätze, fing sich aber zwei vermeidbare Tore. Vorne schloss Dimitrijevic einen Konter zum 1:1 ab, Schmidt verpasste schon zuvor, für etwas Zählbares zu sorgen. „Statt 2:0 zur Pause zu führen, liegen wir 1:2 hinten“, ortete Trainer Singer Probleme im Angriff. „Unsere Stürmer sind leider nicht so stark, wie die der Gegner. Außerdem bekommen wir immer blöde Tore.“

Holzers Torraubfoul, gleich zwei Spieler steuerten alleine auf ihn zu, und die folgende Rote Karte nahmen Hofstetten alle Hoffnungen auf einen Punkt.

WILHELMSBURG - HAITZENDORF 2:2. Wilhelmsburg hatte Haitzendorf am Rande einer Niederlage, der ungeschlagene Tabellenführer fiel aber nicht!

„Wir wussten, dass Haitzendorf in der Defensive seine Probleme hat“, suchte ASK-Coach Eberhardt sein Heil in der Offensive und bot drei Stürmer auf. Die Hausherren starteten furios, gingen nach einem unnötigerweise verursachten Foulelfmeter durch Nastasijevic in Führung und hatten drei weitere Sitzer durch den Torschützen und Haramustek (2).

„Wir waren nicht entschlossen genug“

Die schwache Chancenverwertung bestraften die Gäste eiskalt, kamen zu einem Doppelpack und hätten noch vor der Pause erhöhen können. Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Wilhelmsburg aber wieder alles im Griff. Nach Dengg-Stanglpass netzte Haramustek endlich ein. Den Matchball hatte allerdings Haitzendorf völlig frei stehend vor dem Wilhelmsburger Kasten (83.).

Eberhardt: „Die Mannschaft, die vorne war, hat es verabsäumt, das Spiel zu entscheiden. Wir waren nicht entschlossen genug. Das Remis ist gerecht.“