Die ersten Gehversuche. St. Pölten unterliegt Traiskirchen knapp. Saisoneröffnung am 27. September in Wien.

Erstellt am 08. September 2014 (07:43)
EM-Gold im U-18-Bewerb. Die österreichische Siegerin Kristin Wieninger (2.v.l.) mit der deutschen Zweitplatzierten Hannah Kübler und den Dritten Friderikke Madsen (Dänemark) und Anata Sabova (Tschechien).
NOEN, Foto: privat

Die St. Pöltnerin Kristin Wieninger war die Sensation bei der Goju-Ryu-EM in Heilbronn. Nur einen Tag nach ihrem 16. Geburtstag musste sie gleich erstmals in der U 18 an den Start gehen, zeigte sich aber völlig unbeeindruckt davon, die Jüngste im Starterfeld zu sein.

Nach Siegen über die Tschechin Anata Sabova (4:1) und die Lokalmatadorin Jenny Arpogaus (5:0), krönte sie sich nach einer starken Vorstellung über die Deutsche Hanna Kübler zur Europameisterin. „Mein schönstes Geburtstagsgeschenk, auch wenn es verspätet ist“, strahlte die Athletin vom SLZ/BORGL.

Wieningers Teamkolegin in der ersten Runde ausgeschieden

„Wieningers enorme Entwicklung erkennt man auch daran, dass sie vor zwei Jahren, bei der letzten Goju-Ryu-EM in Bukarest noch Siebente geworden war“, ist auch Zen Tai Ryu HAK-Obmann Erhard Kellner stolz auf sein Toptalent. Wie hochkarätig das Feld war, sieht man daran, dass Wieningers Teamkolegin Noemi Lixandroiu gleich in der ersten Runde ausgeschieden ist.

Wieninger ging am Samstag auch in der Allgemeinen Klasse an den Start, und siegte sensationell gegen die oftmalige Europameisterin und Titelverteidigerin Miroslawa Vasekova (Tschechien) mit 3:2. Eher überraschend kam dann aber auch das Aus gegen die Deutsche Franziska Kurz. In der Trostrunde wurde sie — wie Jutta Rath, ihre Kärntner Konkurrentin um den WKF-WM-Start im November — Fünfte.