Baccolini ruft Leistung bei NÖ Landesmeisterschaften ab

27 Stockerlplätze für das 32-köpfige Team der Union St. Pölten bei den NÖ Landesmeisterschaften.

Erstellt am 20. Oktober 2021 | 00:30
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rainerin Sissy Lahota warüberzeugt, dass Marie Wolf die 42-Punkte-Marke knackt. Sie sollte recht behalten.
Foto: privat

Nach monatelanger covidbedingter Hallensperren freuten sich 32 Athleten der Union St. Pölten auf die NÖ Landesmeisterschaft der Unionsvereine und am Ende über eine gewaltige Medaillenbilanz. „Auch die Jüngsten (6 Jahre), die kurz vor den Lockdowns ihr Training begonnen haben, hat der Verein nicht verloren“, ist Sektionsleiterin Tina Weinberger zufrieden. „Sie haben es geschafft ihre Küren fertigzustellen!“ Insgesamt holte die Union St. Pölten zwölf Gold-, zehn Silber- und fünf Bronzmedaillen.

Die Talente, die es schon ins LLZT St. Pölten geschafft haben, zeigten bei den Titelkämpfen, dass sie allesamt zurecht Mitglieder im ÖFT-Nachwuchskader sind. Die elfjährigen Sophie Mathurin und Jonathan Gurschler konnten sich mit klaren Klassensiegen, Lisa Seitz mit Platz drei, für die österreichischen Jugendmeisterschaften empfehlen.

Zeitgleich kämpften die SLZ/BORGL-Schüler bei der NÖ Geräte-Landesmeisterschaft um die Einzeltitel. Diesmal konnte Mannschaftsführer Bruno Baccolini (17) sein Leistungsvermögen abrufen und als vierfacher Meister jubeln. Lediglich Sprung und Barren musste er an Teamkollege Martin Wolf (15) beziehungsweise den Gänserndorfer Yannik Lehner (21) abtreten.

„Wir haben noch viel Arbeit, schon in Vorbereitung für den Seniorenkader, vor uns, aber das Potenzial ist auch für Bruno da, wenn wir weiter konstant verletzungsfrei arbeiten können und er sich nicht entmutigen lässt“, glaubt Cheftrainer Guido Zelaya.

Ebenfalls vier Landesmeister-Gerätetitel holte Marie Wolf (17) — in NÖ diesmal konkurrenzlos. Insgesamt vier noch für NÖ aktive Turnerinnen haben es nach über zehn Jahren Ausbildung in die höchste Wettkampfklasse geschafft. SLZ-lerin Anna Panauer (16) ist nicht fit und die Mödlingerin Carina Fegerl (18) verzichtete auf einen Antritt aufgrund schulischer Belastung. Und die Böheimkirchnerin Selina Kickinger (20) hatte diese Woche ihren lang ersehnten ersten Einsatz mit dem Nationalkader bei der WM in Japan (Seite 76).