Medaillen abgeräumt. Sportschützen / Rabensteiner Schützen sahen Staatsmeisterschaft als letzte Standortbestimmung vor der WM und sind zufreiden.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 01. September 2014 (09:49)
Alex Schmirl (l.) freut sich über Silber, sein Schwager Michael Podolak über Bronze. Im NÖ-Team waren sie unschlagbar.
NOEN, privat
Letzte Woche fand in Innsbruck die österreichische Staatsmeisterschaft mit dem olympischen Kleinkalibergewehr (50m) statt.

Die NÖ Landesfarben vetraten die Rabensteiner Alexander Schmirl und Leopold Gansch (Letzterer startet in dieser Disziplin für den HSV St. Pölten), Michael Podolak (startet für SPS Mank-Texingtal), sowie Sebastian Fessl (HSV St. Pölten) und Bernhard Pickl (SV Gaming).

Am ersten Wettkampftag zählten sie im Liegendbewerb zu den Medaillenanwertern, gingen aber leer aus. Schmirl (4.), Bernhard Pickl (5.) und Michael Podolak (6.) belegten die undankbarsten Plätze im FInale. Sebastian Fessl (9.) und Leopold Gansch (12.) erreichten ebenfalls Topplatzierungen. Die Mannschaftswertung ging mit Schmirl, Pickl, Podolak zum wiederholten Male an NÖ.

Beim olympischen Dreistellungsmatch am zweiten Wetkampftag qualifizierten sich erneut Schmirl, Pickl und Podolak fürs Finale, doch diesmal machten sie es besser, holten gleich zwei Medaillen. Schmirl gewann Silber und sein Schwager Podolak Bronze, der Sieg ging an den Salzburger Gernot Rumpler. Die Teamwertung gewann wieder NÖ.

Die Staatsmeisterschaft war der letzte Wettkampf vor der Weltmeisterschaft im Sportschießen in Granada, die am 6. September losgeht. Schmirl geht in den drei olympischen Disziplinen (Luftgewehr, Liegendmatch 50m, Dreistellungsmatch 50m) an den Start, Podolak startet im Dreistellungsmatch 50m, Dreistellungsmatch 300m (EM Titel 2011) und im Standardgewehr 300m (EM Titel 2013).