2. Landesliga West: Karten hoch im Kurs. 24 Mal Gelb, ein Mal Gelb-rot: In den drei Partien mit Bezirksbeteiligung ging es gehörig zur Sache.

Von Manuel Burger. Erstellt am 29. September 2014 (09:02)
NOEN, Wolfgang Wallner
Nun hat es auch den SC Herzogenburg (Elias Priesching, l.) erwischt. Im Heimspiel gegen Eggenburg kassierten die Stiftstädter die erste Niederlage in der laufenden Saison.

HERZOGENBURG - EGGENBURG 1:3. Alles hat ein Ende, auch die tolle Serie Herzogenburgs mit fünf Spielen ohne Niederlage.

Hartls Kopfball wurde durch einen Reflex vereitelt (12.), danach schnürten die Waldviertler einen Doppelpack und bogen verdient auf die Siegerstraße ein. SC-Obmann Schmircher: „Wir haben unsere Chancen nicht genützt.“ Sivric fehlte erkrankt.

Kartenstatistik: Sieben Mal Gelb, darunter alle vier Torschützen.

MELK - WILHELMSBURG 2:4. Wundertüte Wilhelmsburg! Nach der schwachen Leistung gegen Herzogenburg folgte in Melk eine kleine Sternstunde. „Völlig diametral zur Leistung im letzten Spiel. Auch was Einstellung und taktisches Verhalten betrifft“, war auch Trainer Eberhardt erstaunt.

Schon nach 200 Sekunden zappelte das Netz

Wilhelmsburg (Koyun fehlte verletzt) legte mächtig los. Schon nach 200 Sekunden zappelte das Netz, Barbic verlud Melks Keeper Posch mit einem Freistoßtreffer ins Tormanneck. Ein Klassekonter führte zum 2:0, Mayrhofer schloss mit einem Schuss ins lange Eck ab. Erst als Mayrhofer den dritten Treffer liegen ließ, kam Melk besser ins Spiel.

Zwar hatten die Hausherren mehr Ballbesitz, gegen die konterstarken Wilhelmsburger war aber kein Kraut gewachsen. Barbic schloss einen schnellen Gegenstoß zum 3:1, Haramustek einen 80-Meter-Lauf zum 4:2 ab. Zuvor hatte die Truppe von Ex-Coach Neumayer erfolglos den ASK-Strafraum belagert.

Kartenstatistik: Neun Mal Gelb, ein Mal Gelb-rot. Eberhardt: „Die Karten waren zu geben.“

SEITENSTETTEN - HOFSTETTEN 2:2. In allerletzter Minute rettete Veitinger einen Punkt in Seitenstetten. Bei seinem 25-Meter-Schuss leistete Keeper Haider aber gehörige Mithilfe.

Partie eigentlich lange im Griff gehabt

Hofstetten (Kolm musste verletzt passen) hatte die Partie lange im Griff, Schmidt verwandelte den Abpraller seines eigenen Schusses nach Dimitrijevic-Zuspiel zur Führung. Thaller bzw. Dorn trafen im Anschluss die Stange.

Ein falscher Elfmeterpfiff (Veitinger hatte regulär zum Eckstoß geklärt) brachte Seitenstetten zurück ins Spiel und nach Thaller-Sololauf sogar in Front. Hofstettens Sektionsleiter Grasmann: „Das Spiel ist durch den Elfer gekippt.“

Kartenstatistik: Acht Mal Gelb

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