Perfekter Start für Hot Shots. Hot Shots siegten im ersten Landesligamatch 2019 ohne Satzverlust. Die Poller-Girls hatten Pöchlarn im Griff.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 29. Januar 2019 (01:41)
Trugen ihren Trainer Matthias Poller nach dem Erfolg in Pöchlarn am Händen: Die Landesliga-Ladies aus Böheimkirchen.
privat

Bestens vorbereitet gingen die Hot Shots der Sportunion Böheimkirchen in ihr erstes Match im neuen Jahr in der 11Teamsports 1. NÖ Landesliga. Neben einem Testmatch in St. Pölten und einem gemeinsamen Training mit dem Bundesligateam UVC Mank wurde intensiv an Block- und Feldverteidigung gearbeitet. Zum Rückrundenstart musste das Team um Kapitänin Theresa Förster auswärts in Pöchlarn antreten. „Im Hinspiel hatten wir uns zu Hause denkbar knapp im fünften Satz geschlagen geben müssen, heute wollten wir den Spieß umdrehen“, erklärt Förster.

Schnelle 7:0-Führung gibt die Richtung vor

Das Match hätte aus Sicht der Böheimkirchnerinnen auch kaum besser starten können. Man nahm den Heimischen das Service ab und erspielte sich eine schnelle 7:0-Führung. „Sowohl am Service durch Gerda Büchinger als auch im Verteidigungsverhalten waren wir von Anfang an voll da“, lobt Trainer Matthias Poller den konzentrierten Beginn seines Teams. Die Böheimkirchnerinnen ließen die Heimischen nicht mehr herankommen und gewannen SatUnd die Hot Shots blieben auch in Satz zwei dominant. „Alles was wir in den letzten Wochen und Tagen trainiert haben, wurde perfekt umgesetzt“, hebt Poller aber besonders die gut organisierte Blocksicherung und Feldverteidigung rund um Libera Kathrin Gruber hervor. „Die Mädels haben um jeden Ball gekämpft und sich von kleinen Rückschlägen nie aus der Ruhe bringen lassen!“

Auch gegen das Angriffsspiel der Hot Shots fanden die Gastgeberinnen kein Mittel. Poller: „Zuspielerin Marie-Lena Bruckner hat toll variiert und unsere Angreiferinnen konnten sich heute gut durchsetzen. Auch die Eigenfehlerquote konnte im Vergleich zum letzten Match wieder deutlich reduziert werden.“

Taktische Wechsel im zweiten Satz auf der Zuspiel- und Diagonalposition brachten Erfolg, Böheimkirchen holte sich mit 25:14 den Satz.

Mit dem Rücken zur Wand und der drohenden Niederlage vor Augen zeigten die Gastgeber aber im dritten Satz Moral und ihre bekannte Service- und Kampfstärke.

Letztes Aufbäumen der Gastgeberinnen

„Nachdem wir oft gegen sie gespielt haben, kannten wir Pöchlarns Comeback-Qualitäten. Wir mussten alles abrufen, um sie nicht wieder stark zu machen“, erzählt Poller.

Den Fans wurde ein packender dritter Satz geboten, in dem die Hot Shots einem Rückstand nachliefen. Nach und nach kämpfte man sich aber wieder heran und schaffte die Wende. Beim Stand von 24:22 für Böheimkirchen fehlte nur noch ein Punkt zum Matchgewinn, doch die Maniacs schafften den Ausgleich. Trotz der beiden vergebenen Chancen blieb das Team der Hopt Shots konzentriert. Eingesetzt von ihrer Zuspielerin übernahm die Kapitänin Theresa Förster die Verantwortung und beendete das Match mit zwei harten Angriffen zum 26:24.