Wölfe wollen im Ländle „etwas mitnehmen“. Nach dem Derby-Kantersieg über Horn geht es für Erste Liga-Klub SKN St. Pölten am Freitagabend (18.30 Uhr) nach Vorarlberg: Die „Wölfe“ von Coach Gerald Baumgartner sind bei Spitzenreiter Altach zu Gast.

Erstellt am 13. März 2014 (15:21)
NOEN, Erich Marschik
Die Brust ist breit … seit die Wölfe am vergangenen Montag im NÖ-Derby den SV Horn mit 6:0 aus der NV Arena gefegt haben. Nunmehr seit acht Spielen – so lange wie schon seit fast drei Jahren nicht mehr – ist der SKN St. Pölten damit ungeschlagen. Und das soll auch so bleiben.
 
Befreiter aufspielen bei „großer Aufgabe“
 
„Einfach wird es allerdings nicht, unseren Lauf fortzusetzen“, weiß auch Leitwolf Gerald Baumgartner, der sich aber auf die „große Aufgabe“ bei Tabellenführer Altach freut.
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NOEN, Erich Marschik
„Wir sind auf alle Fälle gerüstet“, so der Coach der St. Pöltner, der nach dem höchsten Sieg in der Bundesliga-Geschichte des SKN natürlich voll und ganz zufrieden war: "Zum einen, weil auch zum dritten Mal im Frühjahr die Null gestanden ist. Zum anderen aber natürlich, weil wir endlich Tore geschossen haben. Das war enorm wichtig für das Selbstvertrauen meiner Burschen. Jetzt können sie sicherlich noch ein wenig befreiter aufspielen!“
 
Qual der Wahl: Alle Wölfe sind fit
 
Gegen die Altacher haben Sadovic, Kerschbaumer & Co. übrigens in den letzten beiden Partien nicht getroffen. „Aber jetzt haben wir unser Visier sehr gut eingestellt“, schmunzelt auch Jannick Schibany, der zuletzt als Joker zweimal netzte und mit fünf Saisontreffern seine eigene Bestmarke bereits eingestellt hat. Jetzt brennt er darauf, seine Torgefährlichkeit wieder unter Beweis stellen zu können.
 
Gerald Baumgartner hat auf alle Fälle die Qual der Wahl – denn nachdem der zuletzt gesperrte Michael Ambichl wieder in den Kader zurückkehrt, gibt's viele Varianten, wie er sein Team aufs Feld schicken kann.
 
„Alle sind wirklich gut drauf, einzig Jano ist leicht angeschlagen, sollte aber fit werden“, lässt er sich seine Startelf noch offen. Und wie schaut es mit dem Ziel für die Partie beim Tabellenführer aus? „Wir wollen unbedingt etwas mitnehmen … und wer weiß, vielleicht können wir mit einem Sieg die Liga wieder ein wenig spannender machen.“ Den letzten Erfolg gegen die Vorarlberger gab's übrigens im Oktober 2012 …