Retzer Doppel in 41 Stunden. Freitagabend in Zwettl, am Sonntagnachmittag daheim gegen Spratzern. Auf Retz wartet ein intensives Wochenende.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 28. Oktober 2014 (10:08)
Matthias Gabler (Mitte) stürmte neben Petr Nekuda im Retzer Angriff und erzielte knapp vor dem Pausenpfiff das 2:0. Es war das der zweite Saisontreffer des Offensiv-Spielers.
NOEN, Wolfgang Wallner

ZWETTL - RETZ, FREITAG, 19.30 UHR/RETZ - SPRATZERN, SONNTAG, 14 UHR. Nach dem Kantersieg in Ober-Grafendorf (5:0, siehe auch Fotoserie unten) geht‘s für die Retzer am kommenden Wochenende mit einem Doppelpack weiter. Aufgrund der Tatsache, dass zwischen dem Abpfiff am Freitag und dem Anpfiff am Sonntag nicht einmal 41 Stunden liegen, ein richtiges Monsterprogramm.

Retz-Trainer Sascha Laschet ist deswegen verärgert: „Spratzern trifft‘s genauso wie uns. Wir sind nicht im Profibereich – da sind zwei Spiele hintereinander hart. Wir hätten auch am 22. November spielen können. Bei uns gibt‘s vor Weihnachten sowieso nie Schnee. Keine Ahnung, was sich der Verband da denkt.“

Spielertrainer Laschet fraglich, Murtinger gesperrt

Am Freitag erwartet Laschet einen starken Gegner: „Die haben eine hohe Qualität. Vor allem im Angriff sind sie sehr schnell.“ Die Zwettler kennt er gut: „Dadurch, dass sie immer gegen den Gegner antreten, den danach wir haben, habe ich sie heuer öfters gesehen.“

Laschet rechnet sich einiges aus: „Wir liegen vier Zähler hinter meinem Punkte-Plan – die müssen wir aufholen.“

Ob er selbst auflaufen kann, ist fraglich. Der Spielertrainer verletzte sich in Ober-Grafendorf am Knie und ist in physiotherapeutischer Behandlung. Dazu ist Daniel Murtinger am Freitag noch gesperrt. Petr Nekuda, der zuletzt wieder in der Startelf stand, hat noch konditionellen Rückstand.

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