„Müssen Gas geben“. SC-Retz-Spielertrainer Sascha Laschet spionierte beim kommenden Gegner Krems und erwartet eine schwere Aufgabe.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 12. August 2014 (08:15)
NOEN, Reinhard Gerstorfer
Mit vereinten Kräften. Die Retz-Verteidiger Sascha Laschet (links) und Daniel Murtinger (rechts) ließen gegen die Vöslauer Angreifer nichts anbrennen und standen solide. Foto: Reinhard Gerstorfer

RETZ - KREMS, SAMSTAG, 17.30 UHR. Vom 4:0-Auftakterfolg in Bad Vöslau will sich Retz-Spielertrainer Sascha Laschet nicht blenden lassen. „Die werden es heuer schwer haben.“ Und weiter: „Wir haben uns Ziele und Ansprüche gesetzt, die wir nicht nur an dem Vöslau-Spiel festmachen wollen.“

Aufsteiger „ein anderes Kaliber als Bad Vöslau“

Soll heißen: Laschet erwartet sich gegen Krems weitere Fortschritte. Den Aufsteiger stuft er als „sehr starkes Team“ ein. Davon machte er sich beim 2:2 des KSC zum Auftakt gegen Zwettl vor Ort ein Bild. „Ein anderes Kaliber als Bad Vöslau – wir werden alles abrufen müssen.“ Vor allem an der Chancenauswertung soll weiter hart gearbeitet werden.

„In jedem Spiel findet man nicht so viele Möglichkeiten vor. Das ist noch eine Schwachstelle von uns“, so Laschet, der gewisse Dinge gleich nach dem Abpfiff ansprach und bereits das Spiel auf Video analysiert hat.

Am Mannschafts-Stamm soll nicht gerüttelt werden

„Wir müssen immer aggressiv bleiben. Wenn einer glaubt, dass er es schleifen lassen kann, dann wird er sich auf der Bank wiederfinden“, kündigt Laschet eine klare Linie an. Am Mannschafts-Stamm möchte er gegen Krems nicht allzu sehr rütteln.

Florian Anderle, der nach seiner Gehirnerschütterung zuletzt wieder auf der Bank saß, sei eine „Alternative“, dazu sind Robert Pacinda und Triplepack-Torschütze Petr Nekuda leicht angeschlagen. „Wir haben auf der Bank gute Leute. Das sieht man, wenn man zum Beispiel einen Gabler bringen kann.“

Die Kremser kamen bislang noch nicht recht vom Fleck. Gegen Zwettl (2:2) gaben sie in den letzten Minuten eine 2:0-Führung noch aus der Hand. Trainer Christian Karl: „Mit Ausnahme von Erwin Denk und Christoph Fertl müssen sich alle anderen an der Nase nehmen. Arroganz ist bei uns fehl am Platz.“