Aufsteiger mit Respekt. SC RETZ / Für Waidhofen/Thaya-Coach Helmut Lamatsch wäre ein Punktegewinn im Weinviertel eine große Sensation.

Erstellt am 17. August 2011 (07:44)
VON LUKAS HINTERSTEINER

RETZ - WAIDHOFEN/THAYA, SAMSTAG, 17:30 UHR. Nach dem Auftaktsieg gegen Ardagger bekommt es die Wachter-Elf in der kommenden Runde mit dem Aufsteiger aus der 2. Landesliga West, Waidhofen/Thaya, zu tun. Auch wenn man vor eigenem Publikum klarer Favorit ist, warnt der Retz-Coach vor den Waldviertlern: „Ein Team, das bis zur letzten Minute kämpft und niemals aufgibt. Gegen uns wird Waidhofen in der Defensive sicherlich Beton anrühren.“
Für das Heimmatch muss der Verein voraussichtlich erneut auf Flügelflitzer Robo Pacinda verzichten. „Die Chancen auf einen Einsatz stehen nicht sehr gut“, weiß Sektionsleiter Werner Mischling. Apropos Chancen - für Helmut Lamatsch steht fest: „Gegen den Titelfavoriten wäre jeglicher Punktegewinn eine Sensation!“

Treffen der beiden Wohnungskollegen
Die eher mageren Vorbereitungsergebnisse - mit Niederlagen gegen Schweiggers, Eggenburg und Amaliendorf - haben nicht getäuscht. Auch im ersten Meisterschaftsspiel gegen Götzendorf musste sich Waidhofen/Thaya geschlagen geben.
Dafür gab es gegen Schwadorf ein „halbes Erfolgserlebnis“: Die Lamatsch-Truppe führte auswärts mit 1:0, ehe die Partie wegen starken Regens abgebrochen werden musste.
Defensiv-Mann Felix Werle sieht sein Team als klaren Außenseiter: „Retz hat mit Sicherheit den stärksten Kader der Liga.“ Gegen den SC Retz trifft Felix Werle mit Andreas Fleischhacker auf seinen WG-Kollegen. „Geschenke werden trotzdem keine gemacht“, schmunzelt der Kapitän des Aufsteigers.