Auß ist zurück auf der Trainerbank. U20-Bundesliga / Ex-UHC-Hollabrunn-Trainer Raimund Auß coacht die U20 und soll als Brückenbauer zur „Ersten“ fungieren.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 24. Juni 2014 (08:11)
NOEN, privat
Raimund Auß (li.) und Alexander Hutecek sind im Nachwuchsgeschehen federführend. Foto: privat
Zwei Saisonen lang – 2009/10 und 2010/11 – war Raimund Auß Chefcoach der Hollabrunner Männer in der Bundesliga, nun ist er zurück: Auß übernimmt die U20-Truppe des UHC und hat ein klares Ziel: „Wir müssen den Spagat nach oben schaffen.“

Projekt „2020 Hollabrunn“: Viele Junge in die Kampfmannschaft

Der Eggenburger, der gemeinsam mit Eggenburgs Jugendleiter Alexander Hutecek und UHC-Manager Gerhard Gedinger das Projekt „2020 Hollabrunn“ umsetzen möchte, will möglichst viele Spieler in die Hollabrunner Bundesliga-Kampfmannschaft bringen.

Denn die Nachbarvereine kooperieren seit Jahren vor allem im Nachwuchsbereich und stellen bis hinunter zur U10 ausschließlich Spielgemeinschaften. Dass sich zahlreiche Top-Talente in diesen Teams befinden, zeigen die aktuellen und vergangenen Erfolge: Österreichische Meistertitel wurden da ebenso eingefahren wie bundesweite Top-Platzierungen.

„Jeder möchte nicht Fußball spielen, da ist Handball eine Alternative“

Ein Teil dieser erfolgreichen Youngsters soll jetzt rasch und gezielt nach oben geführt werden. So möchte Auß die U16, die österreichweit auf Platz drei stürmte, in die U20 übernehmen. Um diesen reibungslosen Übergang zu gewähren, übernimmt Auß auch den Co-Trainer-Posten bei Männer-Chefcoach Dusko Grbic. „Einfach nur, damit die Kommunikation für die jungen Spieler nach oben passt.“

Den Schlüssel zum Erfolg sieht Auß in der Zusammenarbeit mit den Schulen. „Jeder möchte nicht Fußball spielen, da ist Handball eine Alternative. Das kann man den Kindern und Jugendlichen über die Schulen vermitteln.“

In Hollabrunn seien diesbezüglich schon Projekte angelaufen, in Eggenburg sollen welche folgen. Auß hofft, über die Quantität mehr Qualität erzielen zu können. „Je mehr Kinder Handball spielen, desto mehr Talente lassen sich vielleicht finden.“