Kurze Schrecksekunde für UNIONvolleys bei der Anreise

Erstellt am 25. Jänner 2023 | 02:48
Lesezeit: 3 Min
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Hatte viel zu besprechen mit seinen Mädels der UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn: Trainer Simon Tribelnig (l.).
Foto: Robert Simperler
Die Damen der UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn verloren am Wochenende gegen Sokol/Post sowie – mit Schockmoment bei der Anreise – bei den Wildcats aus Klagenfurt. Die Herren gewannen dagegen 3:2.
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Für die Damen der UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn standen am Wochenende gleich zwei Spiele auf dem Programm. Sie spielten am Samstag auswärts gegen VB NÖ Sokol/Post, am Sonntag traten sie in Klagenfurt gegen die ATSC Kelag Wildcats an.

Von Beginn an war klar, dass das Spiel gegen den derzeitigen Tabellendritten Sokol/ Post schwierig werden würde. Der erste Satz ging dann mit 25:13 auch klar an die Gastgeberinnen. Nach und nach fanden die UNIONvolleys aber immer besser ins Spiel und zeigten vor allem in der Verteidigung und am Block eine gute Leistung. Durch einige nicht genutzte Chancen im Angriff mussten sie die Sätze zwei und drei dann zwar auch an Sokol/ Post abgeben, diese fielen mit 21:25 und 19:25 aber deutlich knapper aus. Die 0:3-Niederlage beurteilte Trainer Simon Tribelnig folgendermaßen: „Das war ein bisschen schade, es wäre mehr drinnen gewesen.“

Aufgrund der guten Leistung machte sich das Team am nächsten Tag aber voller Zuversicht auf den Weg nach Kärnten, hatten sie sich im Hinspiel doch überraschend gegen die Wildcats durchgesetzt.

Allerdings verlief bereits die Anreise turbulent: Nach einem Reifenplatzer auf der Autobahn kamen sie nur aufgrund eines von Hartberg geborgten Ersatzbusses rechtzeitig in Klagenfurt an. Die Partie verlief dann aber nicht wir geplant: „Es war leider nicht wirklich spannend, Klagenfurt war immer ein bisschen vorne“, meinte Tribelnig. So verloren sie mit 0:3 (16:25, 19:25, 19:25). Der Trainer fasste zusammen: „Es war ein komisches Match. Ich weiß nicht, was die Anreise damit zu tun hatte, aber es war einfach ein komischer Tag.“

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Für die Herren ging die Reise am Samstag zum UVC RAIBA Waidhofen/Ybbs-Aschbach. Dabei erwischten die Gastgeber zwar den besseren Start, die UNIONvolleys kämpften sich nach 0:2-Satzrückstand aber wieder zurück. Da sie die letzten drei Sätze mit 25:20, 25:23 und 15:13 für sich entschieden, gewannen sie insgesamt mit 3:2.

„Wir sind immer besser reingekommen. Auch wenn es nicht unser bestes Spiel war und viele Fehler dabei waren, sind wir froh, dass wir es noch drehen konnten“, freute sich Diagonalangreifer Alexander Jirgal.