Neuerliche Steigerung für Trainerin erkennbar

Die UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn verloren zwar knapp gegen Trofaiach/Eisenerz, holten aber ihren ersten Punkt.

Erstellt am 13. Oktober 2021 | 03:20
UNIONvolleys
Vollster Einsatz wurde belohnt. Die Damen der UNIONvolleys rund um Alexandra Pany (links) und Anastasija Simic (rechts) holten am Samstag ihren ersten Punkt in der
Meisterschaft.
Foto: Robert Simperler

Für die Damen der UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn stand am Samstag das zweite Heimspiel der Saison in Österreichs oberster Spielklasse auf dem Programm. Gegen die Erzbergmadln Trofaiach/Eisenerz starteten sie allerdings nervös, lagen im ersten Satz schnell zurück und verloren ihn mit 16:25.

Der zweite Durchgang gestaltete sich ähnlich und ging mit 25:15 an die steirischen Gegnerinnen. Am Ende des Satzes war für Trainerin Danuta Brinkmann dann allerdings bereits eine Steigerung erkennbar, die die UNIONvolleys in den dritten Durchgang mitnehmen konnten. „Da haben wir angefangen, besser aufzuschlagen, die Annahme stabilisierte sich und die Angriffe waren härter“, erklärte Brinkmann. So gewannen sie den dritten Satz mit 25:19.

Glaube an Sieg kehrte wieder zurück

Im vierten Satz konnten die Weinviertlerinnen schließlich ihr volles Potenzial abrufen, sie spielten in allen Elementen auf hohem Niveau und entschieden diesen am Ende mit 25:12 klar für sich. „Der Satz lief dann von alleine, da war auch der Glaube wieder da, dass wir gewinnen können“, fasste die Trainerin zusammen. Mit dem Satzausgleich ging es dann in den fünften und entscheidenden Durchgang. Dort erwischten jedoch die Gegnerinnen den besseren Start und konnten schnell einen Vorsprung herstellen. Zwar kamen die Weinviertlerinnen wieder heran, sie mussten den Satz aufgrund von Eigenfehlern am Ende aber mit 10:15 abgeben. Somit verloren sie das Spiel zwar mit 2:3, sorgten aber für den ersten Punktgewinn der Saison.

„Wir sind auf dem Weg, die Lockerheit zu finden, dass wir dann auch einmal gewinnen können. Wir steigern uns von Spiel zu Spiel, und das ist positiv“, war Brinkmann trotz der Niederlage zufrieden mit dem Spiel. Jetzt geht es auswärts gegen Innsbruck weiter.