Nikolic-Kritik: „Wie Anfänger gespielt“. Die UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn verloren trotz zweier guter Sätze glatt mit 0:3 gegen den Rekordmeister aus Wien.

Von Teresa Bruckner. Erstellt am 25. November 2020 (00:07)
Überspielt. Mittelblockerin Stephanie Weiss (r.).
Simperler

Die Damen der UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn spielten am Samstag in der Volley League Women zu Hause gegen Sokol/Post. Dabei taten sie sich vor allem im ersten Satz schwer, ins Spiel zu finden und ihre normale Leistung abzurufen, und verloren diesen klar mit 9:25. „Das war unter jedem Niveau, wir haben gespielt wie Anfänger“, wunderte sich Trainer Zoran Nikolic.

Das Match entwickelte sich allerdings wieder einmal zu einem Spiel mit zwei Gesichtern. Ab dem zweiten Satz spielten die UNIONvolleys nämlich auf einem gänzlich anderen Niveau. Sie hielten bis zum Ende gut mit und gingen zwischendurch sogar in Führung. Am Ende verloren sie den zweiten Satz aber mit 19:25 und den dritten mit 18:25. Somit unterlagen sie dem Favoriten zwar mit 0:3, Nikolic war bis auf die Leistung zu Beginn aber zufrieden mit seiner Mannschaft.

Und auch für die schlechte Anfangsphase gegen den Rekordmeister hatte er eine Erklärung: „Die Mädels haben einfach zu viel Respekt vor dem Namen ‚Sokol‘ gehabt und das hat man im ersten Satz gesehen.“

Am Samstag steht ein Auswärtsspiel gegen die Erzbergmadln Trofaiach/Eisenerz am Programm. Gegen die siebtplatzierten Steirer erhofft sich Nikolic erneut eine Leistungssteigerung: „Ich erwarte von meinen Mädels, dass sie dort das Niveau von den letzten beiden Sätzen konstant vom ersten bis zum letzten Punkt halten. Dann ist was drin.“