Champions League-Spieler in Hollabrunn. Milan Ivanovic spielte einst in der Champions League und wechselte nun von Westwien zum UHC Hollabrunn.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 17. Juni 2014 (11:14)
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Neuzugang. Manager Gerhard Gedinger (rechts) freute sich, Milan Ivanovic in den Reihen des UHC Hollabrunn begrüßen zu können. Foto: UHC
Nun ist mit der lang angekündigten Geheimwaffe alles unter Dach und Fach: Milan Ivanovic unterschrieb beim UHC Hollabrunn. Manager Gerhard Gedinger freut sich: „Er ist eine absolute Verstärkung für die rechte Angriffsseite und den zentralen Deckungsverband.“

Mit Bregenz 2010 Meistertitel geholt

Der 33-jährige Serbe verfügt über das Gardemaß von 2,05 Metern und 104 Kilogramm – kein leichter Brocken für die Gegner. Das hofft auch Manager Gedinger, der sich vom bisherigen Handball-Lebenslauf der Neuverpflichtung beeindruckt zeigt: Das Champions-League-Achtelfinale mit dem slowenischen Klub HC Gold Club steht da ebenso auf der Visitenkarte wie der österreichische Meistertitel 2010 mit Bregenz.

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Die vergangenen drei Saisonen spielte Ivanovic für Westwien und scheiterte in der abgelaufenen Meisterschaft erst im Halbfinale knapp an den Fivers. Mit den Hollabrunnern hat der Serbe jedenfalls viel vor.

„Er ist hoch motiviert“, lobt Gedinger den neunfachen serbischen Teamspieler, der unter anderem auch als Legionär in Mazedonien und Spanien tätig war.

Treffsicherer Youngster kommt von Fünfhaus

Mit Philipp Biber konnten die Hollabrunner einen weiteren Neuzugang präsentieren. Der 22- Jährige kommt von Ligakonkurrent Fünfhaus und kann tolle Referenzen vorweisen. „Ein pfeilschneller, hoch talentierter Linksaußen“, charakterisiert Gedinger den Neuen. 103 Treffer aus 25 Bewerbsspielen sind Bibers Bilanz in der abgelaufenen Saison. Der Wiener soll sowohl am linken Flügel als auch im Rückraum-Mitte-Bereich zum Einsatz kommen.

Damit nimmt der Kader des UHC bereits konkrete Formen an. Denn aus der U20 werden mit Goalie Lukas Ruff, Sebastian Zahlbruckner und Patrick Gasperov drei Talente hochgezogen. Fragezeichen stehen hinter Alexander Beitz (ab Jänner berufsbedingt in Australien), Phi lipp Brabenetz (derzeit auf Reha, tritt im August seinen Polizei-Dienst an) und Clemens Spenling, der im Rahmen seiner Ausbildung zum Physiotherapeuten zwei Monate nicht zur Verfügung stehen wird.

Das Einkaufsprogramm sieht Gedinger für abgeschlossen. „Mit den Neuzugängen bzw. dem Hochziehen der Talente sollten wir die Abgänge kompensieren können.“