Das nächste Derby. Bundesliga, Männer / Hollabrunn muss in der vorletzten Runde des Grunddurchgangs beim Tabellendritten St. Pölten antreten.

Erstellt am 14. Januar 2014 (23:59)
Flügelspieler Oliver Graninger (rechts) zeigte sich im Derby gegen Gänserndorf nicht in seiner gewohnten effizienten Art und sorgte für nur zwei Treffer. Chancen auf Tore hatte er aber genug.Douglas Fischer
NOEN
Von Bernd Dangl

ST. PÖLTEN - HOLLABRUNN, SAMSTAG, 19 UHR. Nach dem Erfolg über Gänserndorf müssen die Hollabrunner den Gang in die Landeshauptstadt antreten. Manager Gerhard Gedinger erwartet ein schweres Spiel: „St. Pölten ist über uns zu stellen, wir sind daher nur der klare Außenseiter.“ Dennoch hofft Gedinger, mit einer Portion Selbstvertrauen auch beim Tabellendritten bestehen zu können. „Der Derby-Sieg zuletzt sollte uns etwas Auftrieb geben.“

Jeder Zähler aus den noch ausstehenden Spielen gegen St. Pölten und die Fivers sei wichtig für das Abstiegs-Play-off, vor dessen Anpfiff die Grunddurchgangszähler halbiert werden. Gedinger blickt bereits voraus auf das Duell mit den Wienern: „Gewinnen wir das, dann schaut‘s für das Abstiegs-Play-off schon wesentlich besser aus.“

Im Lager der Hollabrunner hofft man, dass die zuletzt etwas schwächelnde linke Seite sich wieder erfängt. Als möglicher Backup soll der junge Patrick Gasperov vermehrt Einsatzzeit bekommen. Gedinger erklärt, warum: „Weil er technisch gut und schnell ist. Eine Zukunftsaktie für den Rückraum.“ Das Hinspiel haben die Weinviertler klar mit 24:34 verloren. Dieses Mal soll es spannender werden: „Vielleicht kann Ofcarovic seine Form konservieren“, hofft Gedinger auf erneute Glanztaten seines Keepers.