„Ein Sieg muss her“. Regionalliga Ost / Gegen den direkten Konkurrenten Ober-Grafendorf wird‘s spannend. Für Trainer Sascha Laschet zählen nur drei Punkte.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 08. April 2014 (09:32)
NOEN
Ratlose Blicke? Retz-Spielertrainer Sascha Laschet (links) und sein Co Thomas Frey konnten die 2:3-Niederlage gegen Sollenau nicht fassen. Am Samstag geht‘s zum direkten Abstiegskonkurrenten Ober-Grafendorf. Reinhard Gerstorfer

OBER-GRAFENDORF - RETZ, SAMSTAG, 16.15 UHR.

Nach der Niederlage gegen Sollenau war Spielertrainer Sascha Laschet zwar sauer, die Leistung in der zweiten Halbzeit stimmt ihn für das Spiel in Ober-Grafendorf aber optimistisch: „Genau dort müssen wir anschließen. Wir müssen so aggressiv auftreten, dann sollte der Sieg drinnen sein.“

Nachsatz: „Dann muss er drinnen sein. Denn wir müssen punkten.“ Viel „Muss“ derzeit für die Retzer …

Pacinda nach schwungvollem Auftritt wohl gesetzt

Sektionsleiter Werner Mischling schlägt in dieselbe Kerbe: „Ein Sieg in Ober-Grafendorf, dann einer zu Hause gegen Stegersbach – nur so kommen wir dem Klassenerhalt näher.“ Der Sektionsleiter versucht sich als Ruhepol einzubringen und hält Spielertrainer Sascha Laschet den Rücken frei.

„Natürlich gibt es den einen oder anderen Unzufriedenen – aber wer spielt, das entscheidet der Trainer.“ So kam Christoph Wieser gegen Sollenau nur zu einem Fünf-Minuten-Einsatz, während Gregor Kovac gar nur auf der Tribüne saß.

Am aufsteigenden Ast befindet sich hingegen Robert Pacinda. Der Mittelfeldspieler brachte gegen Sollenau in Halbzeit zwei frischen Schwung und dürfte in Ober-Grafendorf beginnen. „Wer im Training und im Spiel aufzeigt, der beginnt auch“, bleibt Laschet seinem Leistungsprinzip treu.

<strong>&gt; Zur aktuellen Tabelle</strong>