Engpass beim Kader. Regionalliga Ost | Zum sportlichen Misserfolg kommen bei Retz noch Personal-Sorgen dazu. Auch der Gegner steckt im Abstiegskampf.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 06. Mai 2014 (09:04)
NOEN, Reinhard Gerstorfer
Die Gegenwehr war ja da - nur das Offensivspiel ließ einmal mehr zu wünschen übrig: Retz (links: Christopher Ledineg) kam gegen die Rapid Amateure zu einem schmeichelhaften 1:1. Foto: Reinhard Gerstorfer

SCHWECHAT - RETZ, FREITAG, 19.30 UHR. So richtig glaubt bei Retz niemand mehr an den Klassenerhalt. Sektionsleiter Werner Mischling sprach schon vor dem punktemäßig wenig erfreulichen Heimdoppel gegen Ritzing und den Rapid Amateuren nur von einer Chance von „einem Prozent“, nun stellt auch Spielertrainer Sascha Laschet sein Visier Richtung 1. NÖN Landesliga (siehe Interview in der dieswöchigen Hollabrunner NÖN auf Seite 89).

„Für uns wird‘s so oder so nicht leicht“

Berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt darf sich indes der kommende Gegner der Retzer, Schwechat, machen. Die Braustädter liegen aktuell am zehnten Rang, schlugen zuletzt auswärts den Zweiten Amstetten mit 2:1 und sind in der Rückrunden-Tabelle immerhin das fünftbeste Team.

Die Retzer wissen, dass sie ein starkes Team erwartet. „Für uns wird‘s so oder so nicht leicht“, meint Laschet in Hinblick auf seinen Kader. „Wir haben derzeit leider zu viele Ausfälle.“ Zudem ließe die Trainingsbeteiligung aus verschiedenen Gründen (beruflich, privat) zurzeit zu wünschen übrig. „Wenn nur zwölf, dreizehn Mann da sind, dann leidet auch die Qualität darunter.“

Laschet ist noch immer überzeugt davon, dass sein Team spielerisch mit den Top-Teams der Liga mithalten kann. „Wir versäumen es nur, dass einmal wir den Lucky Punch setzen. Das macht immer der Gegner.“