„Erste Liga ist das Ziel“. UHC-Hollabrunn-Topscorerin Theresa Letz über die neue SG mit Stockerau, den geschafften Aufstieg in die Bundesliga mit Hollabrunn und ihre persönlichen Ziele.

Von Florian Ruf. Erstellt am 11. Juni 2014 (07:51)
NOEN, UHC
Theresa Letz, Top-Scorerin der UHC-Frauen. Foto: UHC

NÖN: Der UHC Hollabrunn ging am Frauensektor für die kommende Saison eine neue Spielgemeinschaft mit Stockerau ein – die Zeiten mit Eggenburg an der Seite des UHC Hollabrunn sind daher vorbei. Was halten Sie persönlich davon?
Theresa Letz: Ich blicke mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die kommende Spielzeit. Ich habe neue Freundschaften in Eggenburg geschlossen und die ganze Zeit sehr genossen. Jedoch bin ich mir sicher, dass wir alle von der neuen Spielgemeinschaft profitieren und wichtige neue Erfahrungen sammeln werden.

„Habe einen großen Schritt nach vorne gemacht“

Inwieweit hat Ihnen die Zeit in Eggenburg handballerisch geholfen, sich zu verbessern?
Da ich in Eggenburg Bundesligaerfahrung sammeln konnte, bin ich mir sicher, dass ich einen großen Schritt nach vorne gemacht habe. Das wirkt sich natürlich auch positiv für Hollabrunn aus, da wir ab heuer auch in der Bundesliga vertreten sind und ich mich somit nicht mehr neu auf das Spielniveau einstellen muss.

Neben der Bundesliga-Truppe wird der UHC auch eine Landesligamannschaft stellen. Mit Ihrer Beteiligung?
Da wir vermutlich trotz der Spielgemeinschaft mit Stockerau nicht genug Spielerinnen zur Verfügung haben, um zwei separate Mannschaften zu formen, werde ich auch in der Landesliga aktiv sein.

„Genesung des Kreuzbandrisses braucht ihre Zeit“

Stockeraus Frauen spielen in der höchsten Frauen-Liga Österreichs, der WHA. Sehen Sie eine Chance, einen Platz in dieser Mannschaft zu ergattern?
Das kann ich sehr schwer einschätzen. Wir Hollabrunnerinnen trainieren einmal pro Woche in Stockerau mit, wo ich meine Stärken zeigen kann. Längerfristig ist die WHA natürlich mein Ziel, jedoch weiß ich nicht, wie viel mir noch auf dieses Topniveau fehlt.

Letzte Saison hatten Sie mit einem Kreuzbandriss zu kämpfen. Ist die Genesung schon vollständig abgeschlossen?
Wer schon mal eine Verletzung dieser Größenordnung hatte, weiß, dass die Genesung ihre Zeit braucht. Mittlerweile bin ich mit der Heilung schon sehr zufrieden. Nur nach mehreren Matches in kurzer Zeit habe ich leichte Beschwerden.