Emma Spitz konnte Titel wieder verteidigen. Göllersdorferin Emma Spitz sicherte sich nach schlappem Start den Staatsmeistertitel.

Von Teresa Bruckner. Erstellt am 23. Juni 2021 (03:26)
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Emma Spitz verteidigte am Wochenende ihren Staatsmeister- titel. Pictures/ÖGV
GEPA Pictures/ÖGV

Der Göllersdorfer Golferin Emma Spitz wird auch nach dem Ende ihrer College-Saison in den USA nicht langweilig. Vor zwei Wochen schlug sie beim Arnold Palmer Cup ab. Dabei treten internationale Studenten, die in Amerika studieren, gegen amerikanische Studenten an. Zwar verlor Spitz dort mit ihrem Team, für sie stand aber das Mannschaftserlebnis im Vordergrund: „Es macht einfach so viel Spaß, dort mitzuspielen. Man spielt halt sonst meistens für sich alleine und das sind eigentlich die größten Gegner, mit denen man dort im Team spielt. Das ist für mich immer die beste Woche im Jahr.“

Vom Arnold Palmer Cup ging es für die 21-Jährige dann erstmals seit sieben Monaten wieder nach Hause. Zeit zum Verschnaufen blieb ihr aber nicht, sie spielte am Wochenende bereits bei der SalzburgerLand Nationalen Offenen Meisterschaft. Dabei tat sie sich zu Beginn noch schwer, ihren Rhythmus zu finden, war sie doch erst am Dienstag aus Amerika zurückgekommen und hatte noch ein wenig mit dem Jetlag zu kämpfen.

„Es waren aber eigentlich nur zwei Schläge, die wirklich nicht gut waren. Die haben mir dann gleich fünf Schläge gekostet“, erklärte sie. So lag sie nach dem ersten Tag mit sechs Schlägen Rückstand auf die führende Burgenländerin Isabella Holpfer auf dem geteilten fünften Platz.

Taktik trug Früchte

„Am nächsten Tag habe ich mir gedacht, ich werde jetzt einmal probieren, ein bisschen mehr zu attackieren“, verriet sie ihre Taktik. Und diese trug Früchte. Spitz blieb fehlerfrei und spielte mit einem Eagle und nicht weniger als sechs Birdies die beste Runde des Tages. So pirschte sie sich immer näher an Holpfer heran und hatte am Ende des Tages nur noch einen Schlag Rückstand.

Auch am Samstag spielte sie gut und übernahm schließlich mit vier Schlägen Vorsprung die Führung. Da sie auch am letzten Tag das hohe Niveau halten konnte, baute sie ihren Vorsprung sogar noch auf zehn Punkte aus. Damit sicherte sie sich zum zweiten Mal in Folge den Staatsmeistertitel.

„Es war ein echt cooles Wochenende. Es ist doch etwas anderes, zu Hause zu spielen. Ich kenne alle Leute schon so lange und habe sie jetzt doch lange nicht gesehen. Und dass es dann gleich so gut funktioniert hat, ist natürlich umso besser“, freute sich die 21-Jährige über ihren Staatsmeistertitel.