Saisonauftakt für Emma Spitz in Spanien. Emma Spitz (18) vom Golfclub Schloss Schönborn startete letzte Woche mit der „Copa S. M. La Reina“ in Spanien in die neue Saison. Im Sechzehntelfinale war dabei aber Endstation.

Von Teresa Bruckner. Erstellt am 06. März 2019 (02:28)
Premiere 2019. Emma Spitz (am Foto rechts) schlug im spanischen Sevilla heuer erstmals bei einem Turnier ab. Fotos: privat
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Für Emma Spitz vom Golfclub Schloss Schönborn ist die Winterpause nun endgültig vorbei. Nach der bestandenen Matura starteten schon im Jänner die Trainingslager in Abu Dhabi und Spanien, bevor letzte Woche das erste Turnier der neuen Saison auf dem Programm stand. So startete die Weinviertlerin letzte Woche bei der „Copa S. M. La Reina“, der internationalen spanischen Meisterschaft der Damen, in Sevilla.

„Die erste Runde war wirklich okay“

Bei diesem Turnier war in den ersten zwei Tagen Qualifikation angesagt. Die 18-Jährige präsentierte sich dabei am Beginn gut und beendete den ersten Tag auf dem starken sechsten Platz.

„Die erste Runde war wirklich okay. In der zweiten Runde war es nicht ganz so gut. Da habe ich mir ein bisschen schwergetan“, fasste sie die ersten beiden Tage zusammen. Trotz der nicht ganz so guten Leistung am zweiten Tag belegte sie nach der Quali den zwölften Platz und stieg daher souverän in die Matchplay-Phase der 32 besten Spielerinnen auf.

Premiere 2019. Emma Spitz (am Gruppenfoto rechts) schlug im spanischen Sevilla heuererstmals bei einem Turnier ab.
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Die erste Runde, das Sechzehntelfinale, wurde schließlich im K.O.-Modus ausgetragen, wobei Spitz gegen die Engländerin Isobel Wardle antreten musste. „Da waren ein paar schlechte Schläge dabei, aber auch gute, die dann allerdings nicht so toll ausgegangen sind, weil sich der Ball teilweise versprungen hat“, fasste sie dieses Duell seufzend zusammen. So verlor sie am Ende gegen die Engländerin und schied aus.

Trotzdem war sie mit dem ersten Saisonturnier nicht unzufrieden: „Die Leistung war nicht schlecht, das ist immer so ein bisschen ein Reinkommen.“ So ist die wohl größte österreichische Golf-Nachwuchshoffnung nach der ersten Standortbestimmung nun positiv gestimmt und freut sich schon auf die kommenden Aufgaben. Bevor es wieder zum nächsten Turnier weitergeht, hat sie aber noch zwei Wochen Pause, die zum Training genützt werden. „Da werde ich vor allem Putten üben“, verriet sie ihre Pläne der NÖN.

Danach geht es für die Göllersdorferin bereits nach Sardinien, wo die diesjährige Italian Ladies Championship stattfinden wird. Die Vorfreude auf dieses Turnier ist besonders groß, konnte sie es doch letztes Jahr für sich entscheiden. Da auf demselben Platz in Italien heuer auch die Team-Europameisterschaften stattfinden werden, erwartet Spitz ein noch stärker besetztes Starterfeld als im letzten Jahr. „Es werden alle Top-Golferinnen aus Europa dort sein. Das wird sicher cool werden“, freut sie sich schon auf das Turnier.