Hollabrunn

Erstellt am 18. Januar 2017, 02:22

von Bernd Dangl

Im Fernduell um den dritten Platz. Zwei Runden sind im Grunddurchgang noch offen. Hollabrunn kämpft mit Bärnbach/Köflach um Rang drei.

Außer Gefecht ist Christian Schörg (Mitte). Hollabrunn muss in der heißen Phase der Meisterschaft auf den Routinier verzichten – er ist mit einer Rückenverletzung out.  |  Thomas Hagendorfer

Nach fünfwöchiger Pause geht‘s am Samstag wieder mit der Meisterschaft weiter, Hollabrunn muss den Gang nach Kärnten antreten. Keine leichte Aufgabe, weiß auch UHC-Manager Gerhard Gedinger: „Kärnten ist eine robuste Mannschaft und immer ein unangenehmer Gegner.“

Die Hollabrunner können aber entspannt in die Partie gehen, haben bereits vor Weihnachten das Ticket fürs Obere Play-off gelöst. Jetzt geht‘s nur noch um den dritten Rang im Grunddurchgang. Den nimmt aktuell Bärnbach/Köflach ein – punktegleich mit den Weinviertlern.

Für die Steirer spricht aber die vielleicht günstigere Auslosung. Denn während der UHC besagtes Auswärtsspiel in Kärnten absolvieren muss und in der letzten Runde den bis dato unbefleckten Tabellenführer HSG Graz empfängt, darf Bärnbach/Köflach gegen die Nachzügler Fivers II und Bad Vöslau ran.

„Natürlich wollen wir diesen dritten Platz – im Grunde genommen ist es aber wichtig, dass wir so viele Punkte wie möglich holen“, so Gedinger. Denn nach dem Grunddurchgang werden die Punkte halbiert und für das Play-off als Bonuspunkte mitgenommen. Bei ungerader Anzahl wird aufgerundet. Heißt: Macht der UHC noch mindestens drei Zähler aus den verbleibenden Spielen, geht‘s mit zwölf Punkten in den Kampf ums Halbfinale.

Dafür wird Christian Schörg jedenfalls nicht zur Verfügung stehen. Nach einem Bandscheibenvorfall muss der UHC rund drei Monate auf den Routinier verzichten – die Saison ist für ihn beendet.