Testspiel gegen WM-Starter verloren. Der UHC Hollabrunn forderte in Meisterschaftspause das Team Westwien, das mit drei Teamspielern anreiste.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 03. Februar 2015 (07:54)
NOEN, Douglas Fischer
Hollabrunns Legionär Kristof Gal (links, gegen Mathias Führer) war bei der 23:31-Niederlage gegen Westwien mit acht Toren einmal mehr der Topscorer seines Teams. Foto: Douglas Fischer
Nach dem Erreichen des Meister-Play-offs wurden beim UHC Hollabrunn nun die Weichen für den weiteren Saisonverlauf gestellt. Dabei teilte Manager Gerhard Gedinger der Mannschaft mit, was Sache ist: „Ich habe ihnen im Namen des Vorstandes gesagt, dass wir mit dem Erreichen des Semifinales ein neues Saisonziel haben.“ Dazu muss mindestens der vierte Platz unter den fünf Teams im Play-off her.

„Wir sind stark genug, dass wir das draufhaben“, so Gedinger. Noch nicht stark genug war hingegen die Mannschaft beim freundschaftlichen Vergleich gegen den aktuellen Dritten der HLA, Westwien. Der UHC musste sich mit 23:31 geschlagen geben.

Manager und Kapitän agierten als Coaches

Die Wiener, die mit den WM-Startern Alexander Hermann, Fabian Posch und Markus Wagesreiter antraten, konnten vor allem mit Fortdauer der Partie ihre Überlegenheit auch in Tore ummünzen. „Zum Teil sind wir klassisch ausgekontert worden“, so Gedinger. „Aber es ist klar, dass es einen Unterschied zwischen dem Dritten der ersten und dem Dritten der zweiten Liga gibt.“

Zudem musste Hollabrunn die angeschlagenen Milan Ivanovic und Florian Ruf sowie Fabian Kynast (Bundesheer) vorgeben. Da auch das Trainerduo Dusko Grbic (erkrankt) und Raimund Auß (Schiedsrichter) fehlte, coachten Kapitän Andreas Czech und Manager Gedinger.

„Der Test war aber nicht schlecht. Ich würde sogar sagen, dass wir gut gespielt haben“, strich Gedinger die positiven Aspekte hervor – so etwa, dass Philipp Biber auf der Spielmacherposition überzeugen konnte. Oder dass die Vorgabe, in der Abwehr solide zu stehen, gut umgesetzt wurde. „Leider haben wir uns einige Gegenstöße eingefangen“, so Gedinger.