UHC Hollabrunn hat jetzt ein „Finale dahoam“. Im zweiten Halbfinalspiel der Herren-Bundesliga gewann der UHC gegen den HC Bruck auswärts mit 34:31 und stellte in der Best-of-three Serie auf 1:1. Das dritte und entscheidende Spiel findet am kommenden Samstag, um 19 Uhr, in der Weinviertel Arena statt.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 16. Mai 2019 (08:00)
Peter Sonnenberg

„Wir haben unser Finale“, strahlte Hollabrunns Coach Ivica Belas nach der Schlusssirene. Seine klaren Worte nach dem enttäuschenden ersten Spiel, und der dortigen klaren Niederlage, fielen auf fruchtbarem Boden, denn Kapitän Oliver Graninger und Co. rehabilitierten sich mit einer bärenstarken Leistung. Der UHC ging rasch in Führung, baute diese teilweise bis auf sieben Tore aus und ließ am Ende nichts anbrennen.

Brucks „harte“ Taktik ging diesmal nicht auf

Angefangen vom starken Tormann Matthias Meleschnig,  einer kompakten Defensive und starken Offensiv-Legionären wie Spielmacher Anze Kljajic  oder Alen Markovic. Zusätzliches Plus für Hollabrunn: Das Schiedsrichterinnen-Duo unterband schon recht früh das harte Spiel der Brucker. Knapp 500 Zuschauer, darunter auch zehn laute UHC-Trommler, sorgten zwar für gute Stimmung, aber davon ließen sich die Weinviertler nicht beirren.

Stichwort Zuschauer: Belas und Co. hoffen jetzt am Samstag auf volle Tribünen: „Die Halle muss brennen, wer jetzt nicht kommt, ist selber schuld.“ Was die Chancen seiner Mannschaft angeht, urteilt Belas wie folgt: „Weiterhin Fifty-Fifty, aber mit leichten Vorteilen für uns. Wir haben jetzt das Momentum auf unserer Seite.“