UHC Hollabrunn: Startschuss für eine zweite Vorbereitung

Aufgrund der EM haben die Bundesligaherren fast einen Monat Pause. Das nutzt UHC Hollabrunn-Coach Ivica Belas für intensives Training.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 02:17
Lesezeit: 1 Min
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Schuftet für sein Comeback: UHC-Kreisläufer Goran Vuksa (in Gelb) will nach seiner Knie-OP wieder angreifen.
Foto: Robert Simperler

HLA Challenge

Eigentlich wäre der Jänner ein „heißer“ Monat, heuer wird es ruhig, da wegen der Europameisterschaft in der Slowakei und Ungarn Pause in den beiden obersten Spielklassen des Landes ist. Ruhe heißt aber nicht Untätigkeit beim UHC Hollabrunn.

Seit vergangenen Montag bittet Coach Ivica Belas wieder zum Training, in bis zu fünf Einheiten pro Woche soll an den körperlichen Grundlagen und taktischen Feinheiten gearbeitet werden. Damit ab dem 12. Februar – wenn das Derby gegen die Union Korneuburg wartet – topfit um ein Play-off-Halbfinalticket mitgespielt werden kann.

Bis auf Kreisläufer Goran Vuksa kann Belas dabei auf den gesamten Kader zurückgreifen. Vuksa, den ja in der Vergangenheit Knieprobleme plagten, wurde noch vor Weihnachten operiert und soll langsam wieder an das Mannschaftstraining herangeführt werden.

Bis zum Korneuburg-Match wird es auch drei Testspiele und das ÖHB-Cupachtelfinale geben. Los geht es mit dem Test gegen Ligakonkurrent WAT Fünfhaus am 21. Jänner (Anm.: 19 Uhr in der Weinviertel-Arena). Stichwort Pokal: Da fand am gestrigen Dienstag (Anm.: nach Redaktionsschluss) die Auslosung statt, ein allfälliges Heimspiel soll am 5. Februar über die Bühne gehen.

WHA Challenge

Für die Damen steht am 22. Jänner das erste Spiel im Jahr 2022 auf dem Programm. Mit dem Tabellenzweiten St. Pölten wartet gleich eine schwierige Aufgabe auf die Hollabrunnerinnen, die ebenfalls bereits am vergangenen Montag wieder mit dem Training starteten.

Neben einer Teambuilding-Einheit standen dabei vor allem die Deckung und die Torausbeute im Fokus. „Wir machen viel Wurftraining, um Sicherheit und Routine ins eigene Spiel zu bekommen und die Nervosität am Spieltag herauszunehmen“, erklärte Trainer Ulrich Weitschacher.