Mit dem letzten Wurf die „Falken“ abgeschossen. Dramatik pur in der Weinviertel-Arena: Der UHC Hollabrunn rettete sich am Mittwochabend im ersten Spiel der Play-off Viertelfinalserie der Spusu Challenge gegen die Sportunion „Die Falken“ Bachner Bau St. Pölten zu einem knappen 29:28-Heimsieg.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 06. Mai 2021 (11:37)

Über das gesamte Spiel wechselte die Führung mehrfach. Acht Minuten vor Spielende lagen die Gäste noch mit 26:23 voran, ein Endspurt von Hollabrunn und der erfolgreich verwandelte Siebenmeter von Kristof Gal kurz vor der Sirene, brachten noch den so wichtigen Auftakterfolg. Die Heimserie der Weinviertler, die in dieser Saison noch kein Heimspiel verloren haben, hält damit weiter an.

UHC-Manager Gerhard Gedinger war erleichtert: „Nach dem Wie fragt heute keine mehr, aber wir haben uns viel zu oft selbst in die Bredouille gebracht. Zudem konnten die St. Pöltner befreit aufspielen und wir wirkten ein wenig gehemmt. Aber ja, das war Play-off-Handball, auch wenn das schlecht für meine Nerven war (lacht).“ Einziger Wermutstropfen die Muskelverletzung von Vlatko Mitkov, dessen Einsatz im nächsten Spiel fraglich ist. Weiter geht es nun diesen Samstag, um 18 Uhr, in der Landeshauptstadt. „Dort müssen wir aber anders auftreten, wenn wir den Sack schon zu machen wollen“, weiß Gedinger.