Zürich als Höhepunkt. Für Stephan Steininger (30) vom LURS Maissau geht es bald in Richtung Schweiz, wo sein absoluter Saisonhöhepunkt, der Ironman Zürich, auf dem Programm stehen wird.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 04. Juli 2018 (02:53)
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Grund zum Jubeln. Die Form und Fitness passen beim Maissauer Stephan Steininger. Wie hier beim Ironman 70.3 in St. Pölten Ende Mai.

Für den Maissauer Top-Tria thleten Stephan Steininger geht es, nicht nur wegen des Wetters, in die heiße Phase der Saison 2018. Denn in knapp einem Monat, Ende Juli, findet sein wichtigster Wettkampf des Jahres, der Ironman in Zürich, statt. Das Ziel ist ambitioniert, nämlich „ein Podestplatz in meiner Altersklasse“, wie der 30-Jährige erklärt.

Allerdings war es für den Weinviertler zum Jahresauftakt gar nicht so einfach: „Es war schwieriger zum Reinkommen.“ Auch weil er berufsbedingt (Anm.: Steininger arbeitet für einen Finanzdienstleister) durchaus ausgelastet ist. Dennoch gehen sich 15 Stunden Training pro Woche aus, und an seiner Motivation gibt es auch nichts auszusetzen. „Das Feuer brennt noch (lacht).“ Ein zehntägiges Rad-Trainingslager auf Mallorca und jetzt der letzte Feinschliff stimmen ihn dennoch zuversichtlich, dass der Ausflug in die Schweiz erfolgreich sein wird.

Die Generalprobe glückte beim Ironman 70.3 in St. Pölten, wo er in 4:30 Stunden Fünfter seiner Altersklasse wurde und auch so manchen Profi hinter sich ließ. „Dabei ist dieser Bewerb gar nicht meine Distanz“, wie Steininger zu berichten wusste. Dennoch, alleine die Laufzeit von 1:26 Stunden über den Halbmarathon sind aller Ehren wert. „Das ist auch meine Stärke, dass ich in den Teildisziplinen so ausgeglichen bin.“

Wenngleich der LURS-Maissau-Athlet 2018 eigentlich vorgehabt hätte, ein zweites Mal das Ticket für den berühmt-berüchtigten Ironman auf Hawaii zu lösen. „Jetzt will ich es Anfang 2019 versuchen, damit ich genug Zeit zur Planung und Vorbereitung habe“, erklärt Steininger.

Wird doch das Mekka der Ausdauersportler immer Ende Oktober ausgetragen. Statt Hawaii im Herbst stehen die Staatsmeisterschaften in Podersdorf auf dem Programm, wo er ebenfalls aufs Podium will.