Kooperation mit Stockerau ist fix. Frauen-Handball / Nach dem Aufstieg der UHC-Damen in die Bundesliga holten sie die Lenaustadt mit ins Boot.

Von Florian Ruf. Erstellt am 27. Mai 2014 (11:03)
NOEN, DOUGLAS FISCHER
In den vergangenen Jahren kooperierten die Hollabrunner Frauen (Mitte: Constanze Leeb) mit Eggenburg. Nach dem Bundesliga-Aufstieg des UHC werden sie nun mit WHA-Klub Stockerau zusammenarbeiten. Foto: Douglas Fischer
„Mit unserem neuen Kooperationspartner Stockerau schlagen wir den Weg in die richtige Richtung ein“, so Trainer Florian Bauda über die Spielgemeinschaft Hollabrunn/ Stockerau.

Rupprecht und Jordan hinterlassen Lücke

Die Hollabrunner Damen haben in der abgelaufenen Saison den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse Österreichs geschafft und waren daher auf der Suche nach Verstärkung, um den Klassenerhalt zu schaffen. Diese Partnersuche ist nun mit einer Kooperation mit Stockerau realisiert worden.

Die Unterstützung wird nun auch essenziell, da Hanna Rupprecht und Stefanie Jordan mit Ablauf der Saison ihre aktiven Karrieren beendet haben und somit ein Loch in der Mannschaft hinterlassen. Geplant ist eine Spielgemeinschaft in der Landesliga. Weiters stellt Hollabrunn die Bundesligamannschaft und Stockerau eine Auswahl für die WHA, die höchste Spielklasse im österreichischen Frauenhandball.

Verstärkung kommt aus der Lenaustadt

Der wohl positivste Aspekt an der Spielgemeinschaft ist für Hollabrunn die Tatsache, dass drei bis vier Spielerinnen bereits zugesagt haben, in der Bundesliga für die Bauda-Truppe aufzulaufen. Zudem können junge Spielerinnen aus den Hollabrunner Reihen in den Jugendmannschaften der Staatsliga (WHA) Erfahrung sammeln. Eventuell ergibt sich sogar die Möglichkeit, dass eine Hollabrunnerin in die erste Mannschaft der Stockerauerinnen einberufen wird.

Coach Bauda über den Trainingsablauf: „Wir haben vor, unsere Spielerinnen einmal wöchentlich zu einem Training nach Stockerau zu entsenden. Somit werden das Zusammenspiel und die Mannschaftszugehörigkeit gestärkt. Wie der genaue Ablauf in der Praxis dann aber wirklich sein wird, steht noch nicht hundertprozentig fest. “